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Rettet er den HSV noch einmal?: Stevens: Ich bin bereit!

Käme zurück zum HSV: Trainer Huub Stevens

Käme zurück zum HSV: Trainer Huub Stevens

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WITTERS

Er hatte es schon einmal gemacht. Am 2. Februar 2007 übernahm Huub Stevens den HSV auf dem letzten Tabellenplatz und führte die Hamburger über den UI-Cup noch in den UEFA-Pokal. Nicht nur deshalb gilt der knorrige Niederländer, der seit dem 8. April ohne Anstellung ist, als Top-Kandidat für die Oenning-Nachfolge. Die MOPO erreichte den 57-Jährigen in seiner Heimat.

MOPO: Herr Stevens, der HSV hat Trainer Michael Oenning entlassen. Haben Sie schon davon gehört?

Ja, in dieser Sekunde.

Das heißt, vom HSV hat sich noch niemand bei Ihnen gemeldet.

Nein.

Hätte ein Anruf denn Aussicht auf Erfolg?

Ich bin frei. Jeder kann mich anrufen. Ich hatte eine wunderbare Zeit in Hamburg und habe den HSV ein Stück weit in mein Herz geschlossen. Ich wäre auch gerne geblieben, wenn das mit meiner Frau nicht gewesen wäre (Ehefrau Toos leidet unter Morbus Crohn, einer in Schüben verlaufenden Darmkrankheit, d. Red.).

Das heißt, Sie brauchen keine längere Auszeit vom Fußball?

Nein. Ich habe die letzten Monate sehr genossen. Jetzt fühle ich mich hervorragend und bin bereit für neue Aufgaben. Ob in Hamburg oder woanders, weiß ich nicht.

Hat Sie der Absturz des HSV auf den letzten Tabellenplatz überrascht?

Sehr. Denn der HSV hat viele talentierte Spieler geholt. Natürlich birgt so ein Umbruch immer Risiken, aber ich hatte schon erwartet, dass der HSV zumindest im oberen Mittelfeld mitmischen würde.

Welche Fehler wurden gemacht?

Das weiß ich nicht. Ich habe den HSV zwar sehr genau verfolgt. Für solche Einschätzungen bin ich aber doch zu weit weg. Dafür hätte man Tag für Tag beim Training und bei den Gesprächen dabei sein müssen.