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Radio-Interview in Paraguay: Endlich! Santa Cruz bekennt sich zum HSV

Im Viertelfinale der Champions League scheiterte Roque Santa Cruz (l., gegen Nuri Sahin) mit Malaga an Borussia Dortmund.

Im Viertelfinale der Champions League scheiterte Roque Santa Cruz (l., gegen Nuri Sahin) mit Malaga an Borussia Dortmund.

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Imago

Steht der Königstransfer des HSV etwa schon kurz vor dem Abschluss? Die Hamburger werben energisch um die Dienste von Roque Santa Cruz – und nun hat auch der 31-Jährige ein klares Bekenntnis abgegeben. „Ich würde gern nach Deutschland zurückkehren. Der HSV gehört in der Bundesliga zu den bedeutenden Vereinen. Das ist eine reizvolle Herausforderung für mich“, kündigte der Paraguayer das Jawort an.

Während seine Ehefrau Giselle Tavarelli noch mit den Söhnen Tobias (9) und Benjamin (2) sowie Tochter Fiorella (7) in Malaga weilt und den Schulferien entgegenfiebert, ist Santa Cruz in die Heimat gereist. In Asunción hat er sich im Haus seiner Eltern einquartiert – um Ruhe zu finden und eine wichtige Entscheidung zu treffen.

Nach vier Jahren in England und zwei Jahren in Spanien lockt ihn der HSV zurück in die Bundesliga. Darüber sprach der Angreifer in einem zwölfminütigen Radio-Interview mit „970 AM“. Ja, Hamburg habe großes Interesse. Und ja, auch er sei „sehr daran interessiert“, betonte Santa Cruz: „Ich habe das Glück, den deutschen Fußball schon zu kennen. Aber in den zurückliegenden Jahren hat die Bundesliga noch einen weiteren Qualitätssprung gemacht.“

Auf die Frage, ob der HSV denn eine gute Adresse sei, schwärmte Santa Cruz: „Das ist ein Klub mit vielen Fans, der zu den großen Vereinen gehört. Obwohl man zuletzt nicht so viel zu feiern hatte und nicht an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen konnte, ist der HSV ein bedeutender Verein.“

Doch nicht nur die Ausstrahlung des Klubs gefällt Santa Cruz, auch die Aussicht auf eine Zusammenarbeit mit Thorsten Fink reizt ihn. „Mit dem Trainer habe ich beim FC Bayern zusammengespielt. Und seine Freundschaft bedeutet mir viel. Als ich neu nach München kam, hat er mir sehr geholfen, mich wohlzufühlen. Er hat mich oft mitgenommen, damit ich nicht nur zu Hause herumsitze. Ich weiß, was für ein toller Typ er ist. Sehr positiv, sympathisch. “

In der kommenden Saison will Roque mithelfen, dass auch der HSV mal wieder so richtig rockt. Und nebenbei würde er eine offene Rechnung begleichen: „Unabhängig von den Erfolgen, die ich mit Bayern gefeiert habe, sitzt der Stachel noch tief, dass ich in dieser Phase immer mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Ich konnte in Deutschland nie mein volles Potenzial zeigen. Dieser Ruf eines Seuchenvogels haftet mir an. Daher wäre es eine große Herausforderung, in die Bundesliga zurückzukehren und dieses Image zu korrigieren.“

Die endgültige Entscheidung, so Santa Cruz, könne er aber erst treffen, wenn seine Ehefrau Giselle und die Kinder zustimmen: „Ich bin jetzt dabei, das mit meiner Familie zu besprechen. Sie sollen auch mit der Lösung zufrieden sein - nicht nur ich.“