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Raúl Santos: HSV Handball heiß auf HipHop-Handballer

Im Visier von HSV-Handball-Trainer Martin Schwalb: Linksaußen Raúl Santos

Im Visier von HSV-Handball-Trainer Martin Schwalb: Linksaußen Raúl Santos

Foto:

Imago

Als „Twenti5“ rappt er über seine Jugend in der Dominikanischen Republik. Darüber, wie dankbar er seiner Mutter ist, die ihn nach Österreich mitnahm und nach dem Tod seines Vaters allein aufzog. Doch Raúl Santos ist nicht nur am Mikrofon begabt. Der 20-Jährige ist vor allem als Linksaußen auf dem Handballfeld ein Riesentalent – und im Visier des HSV Handball.


Die Hamburger sind heiß auf den HipHop-Handballer! Santos, noch für Union Juri Leoben unterwegs, hat das Interesse zahlreicher Bundesliga-Klubs auf sich gezogen. Leoben-Präsident Claus Hödl bestätigt auf MOPO-Nachfrage: „Martin Schwalb hat unseren Trainer vor einiger Zeit angerufen und sich nach Raúl erkundigt.“


Bei den Füchsen Berlin und den Rhein-Neckar Löwen spielte Santos bereits vor. Die Löwen sahen zuletzt von einer Verpflichtung ab. Ein Grund: Santos bekam von seinem Klub nach MOPO-Informationen eine Wechselsperre, da er im Kampf um die Play-off-Plätze in der Meisterschaft gebraucht wurde. Diese gilt aber nur bis Januar.


Das Werben um den Flügel-Flitzer ist damit eröffnet. „Wir wissen, dass wir ihn nicht über den Sommer hinaus halten können“, sagt Hödl. Santos’ Vertrag läuft am Saisonende aus. Spätestens dann will er in die Bundesliga. Beim HSV könnte er sich hinter Matti Flohr und Fredrik Petersen in aller Ruhe weiterentwickeln.