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Pleiten, Pech & Pöbeleien: Vettel rätselt über Zicke „Abbey“

Dumm gelaufen: Sebastian Vettel startet heute nur als Elfter – und weiß nicht mal, warum er so langsam ist.

Dumm gelaufen: Sebastian Vettel startet heute nur als Elfter – und weiß nicht mal, warum er so langsam ist.

Foto:

dapd

Schanghai -

Pleiten, Pech und Pöbeleien – für Sebastian Vettel entwickelt sich seine „Mission Hattrick“ zum Albtraum.

Nach Nuller und „Stinkefinger-Affäre“ von Malaysia startet der Weltmeister in China nur von Platz elf. So weit hinten stand der Pole-König der Vorsaison zuletzt am 17. Oktober 2009 als 16. in Brasilien. Im Quali-Duell mit Red-Bull-Rivale Mark Webber liegt Vettel jetzt mit 0:3 hinten. Peinlich!

Wenigstens bleibt er ehrlich. „Das ist schon doof“, so Vettel über sein sensationelles Ausscheiden im 2. Quali-Abschnitt. Besonders doof: Er kann es sich nicht einmal erklären. „Eigentlich war ich ganz zufrieden mit dem Auto und der Runde. Es war nix grob verkehrt. Die letzten Zehntel kamen nicht.“ Das ist schlimmer, als wenn er Fehler gemacht hätte oder wüsste, was er verstellen müsste.

Oh, wie schön war es da im Weltmeister-Auto „Kinky Kylie“. Seine Neue, „Abbey“, habe zwar „Potenzial“, ist ihm aber ein Rätsel. Die Renn-Lady war in Malaysia schneller auf harten statt auf weichen Reifen. Vettel lässt ihr einen Auspuff vom ersten Test anschrauben, weil er sich damit wohler fühlt. Doch alles hilft nichts. Seine Hoffnung auf eine erneute Schadensbegrenzung: „Ich habe noch einen neuen Satz Reifen, das ist das einzig Gute.“