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Nach HSV-Erfolg Neuer Vertrag für „Magic Joe“ Zinnbauer fast sicher!

In Dortmund feierte Joe Zinnbauer im vierten Anlauf seinen ersten Sieg mit den HSV-Profis.

In Dortmund feierte Joe Zinnbauer im vierten Anlauf seinen ersten Sieg mit den HSV-Profis.

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Erst gab es den ersten Sieg, dann warme Worte – und demnächst wohl einen neuen Vertrag! Joe Zinnbauer hat den HSV wachgeküsst und dürfte in Kürze belohnt werden. Alles spricht dafür, dass die Klubbosse ihn nun mit einem Profi-Kontrakt ausstatten. Die Interimslösung soll zur festen werden.

Im Fahrstuhl nach unten, auf dem Weg zu den Mannschaftsbussen, fanden sie dann endlich Zeit für ein kleines Pläuschchen. „Mach’s gut, Joe, bis bald“, sagte BVB-Coach Jürgen Klopp dann zu Zinnbauer, seinem Spezi aus früheren Mainzer Tagen. Sieht so aus, als würden sie sich tatsächlich in der Bundesliga wiedersehen. Denn Zinnbauer hat nicht nur seine Profis von sich überzeugt – sondern auch die Klubbosse.

Vier Spiele lang musste Mirko Slomkas Erbe auf seinen ersten Sieg warten – bis zu diesem 1:0 in Dortmund. Doch in allen vier Partien zeigte der HSV eine neue, aggressive Seite, die gefiel – selbst bei den Niederlagen in Gladbach (0:1) und gegen Frankfurt (1:2). Unter „Magic Joe“ sind Handschrift und Spielidee erkennbar. Aggressiv, pressend, selbstbewusst – so spielt der neue HSV.

Die Profis sind voll des Lobes. „Man sieht, dass sich unser Taktik-Training auszahlt“, erklärt Mittelfeldmann Tolgay Arslan. „Der Trainer unterbricht die Einheiten sehr oft. Das ist am Anfang auch mal etwas langweilig – aber ganz wichtig für uns! Das sieht man nun.“ Nicolai Müller ergänzt: „Wir haben jetzt einen klaren Plan.“ Und Valon Behrami, der in seiner Karriere unter Koryphäen wie Ottmar Hitzfeld und Rafa Benitez spielte, schwärmt: „Joe nimmt alle mit in die gleiche Richtung. Seine Idee vom Fußball ist sehr modern – er hat Potenzial für einen großen Trainer!“

Fähigkeiten, die den Bossen nicht verborgen blieben. In der Länderspielpause wird über Zinnbauers Kontrakt gesprochen. „Bis auf weiteres“, so hatte es Vorstand Dietmar Beiersdorfer betont, sei der Ex-U23-Coach für die Profis verantwortlich. Nun wird er wohl fest installiert. Sportchef Peter Knäbel erklärt: „Wir werden diese Dinge jetzt besprechen. Joe hat Werbung gemacht, ein Teil der HSV-Zukunft zu sein. Es ist schön, so einen Mann an Bord zu haben.“ Eine klare Botschaft.

Mit Zinnbauer werden wohl auch Assistent Patrick Rahmen und Torwart-Trainer Stefan Wächter mit modifizierten Verträgen ausgestattet. Knäbel: „Es geht ja um den gesamten Stab.“

Eine andere Idee dürfte damit zu den Akten gelegt werden. Nach MOPO-Informationen kontaktierte der HSV bereits vor Wochen Huub Stevens – und vereinbarte mit dem 60-Jährigen, Gewehr bei Fuß zu stehen, falls es mit Zinnbauer nicht funktionieren sollte. Stevens wird sich nun wohl auf andere Anfragen konzentrieren können – denn das Experiment ist geglückt: „Magic Joe“ hat alle überzeugt!