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Manfred Kaltz wird 60!: „Enttäuscht? Ich habe vom HSV doch nichts erwartet“

Der strahlende Jubiliar: Manfred Kaltz hatte beim MOPO-Interview in der Imtech-Arena kurz vor seinem 60. Geburtstag beste Laune.

Der strahlende Jubiliar: Manfred Kaltz hatte beim MOPO-Interview in der Imtech-Arena kurz vor seinem 60. Geburtstag beste Laune.

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Witters

Mit seinen Erfolgen kann selbst Uwe Seeler nicht mithalten: Manfred Kaltz wurde mit dem HSV dreimal Deutscher Meister, zweimal DFB-Pokalsieger, holte den Europapokalsieg der Landesmeister und der Pokalsieger. Mit Deutschland schaffte er 1980 den Europameistertitel und wurde 1982 Vize-Weltmeister. Zudem ist er mit 581 Bundesligaspielen Rekordhalter der Rothosen.

Am Sonntag wird der „Flankengott“ 60 Jahre alt. Doch nicht der HSV richtet seinen Geburtstag aus – Freunde spendierten ihm am Sonnabend ein Hallenturnier mit Altstars und eine Party in Bad Wildungen bei Kassel. HSV-Vorstand Oliver Scheel gratulierte aber vor Ort und überreichte ein Geschenk - eine Kreuzfahrt.

In der MOPO spricht Manni Kaltz über...

...seinen Freudentag: Ich finde es toll, dass Freunde das für mich tun. Vom HSV bin ich nicht enttäuscht – weil ich auch nichts erwartet habe. Der Klub ist mir gegenüber ja auch nicht verpflichtet. Geärgert habe ich mich, dass ich nach meinem Karriereende kein Abschiedsspiel bekommen habe. Hat der HSV leider nicht auf die Reihe gekriegt.

...seine Kindheit: Ich bin in Neuhofen, auf dem Land in der Pfalz groß geworden, war ständig in der Natur, die für mich ein riesiger Abenteuerspielplatz war. Mit St. Paulis Walter Frosch habe ich am Baggersee gekickt.

...seine Vorbilder: Ich war Fan vom 54er-Weltmeister Horst Eckel und Uwe Seeler.

...seinen Wechsel zum HSV: 1970 bin ich mit dem TuS Altrip deutscher A-Jugendmeister geworden. Unser Manager Gerhard Heid wollte mich mit zum HSV nehmen, der die Mannschaft unbedingt verjüngen wollte. Überreden musste er mich nicht. Der Gedanke, künftig mit Uwe zusammenzuspielen, war schon sehr aufregend. Den hatte ich bei der WM 1970 noch im TV bewundert.

...seinen Start in Hamburg: Anfangs habe ich nur in der A-Jugend und bei den Amateuren gespielt, aber bei den Profis mittrainiert. Ich musste oft gegen Uwe am Kopfballpendel antreten – und hatte keine Chance gegen ihn. Uwe war immer freundlich, ich hatte nie Probleme mit ihm. Heute haben wir ein freundschaftliches Verhältnis. Bei meinem ersten Bundesligaspiel 1971 in Dortmund hat er beim 1:1 unser Tor gemacht.

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