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Mainz-Coach ist Wunschkandidat: Trainer Slomka wackelt: HSV führte Gespräche mit Tuchel

Die neuen HSV-Bosse schätzen Trainer Thomas Tuchel.

Die neuen HSV-Bosse schätzen Trainer Thomas Tuchel.

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Witters

Das ist ein Hammer! Und er kam überraschend! Am Mittwoch verriet der designierte Aufsichtsratsboss Karl Gernandt in der MOPO, dass Trainer Mirko Slomka wackelt. Und damit nicht genug. Jetzt erfuhr die MOPO: Es gab schon Gespräche mit Wunschkandidat Thomas Tuchel!

Es waren Zitate, die ein Beben auslösten bei den HSV-Fans. Statt Ruhe herrscht wieder Alarm beim Dino. „Wenn man nicht die gleichen Ziele hat, muss man den Mut haben und Entscheidungen treffen. Der Trainer gehört wie der Sportchef und der Nachwuchsleiter zum Kernteam. Wir wollen einen ganz neuen HSV. Es ist eine schwebende Diskussion“, sagte Gernandt und ließ dadurch Slomka auch öffentlich wanken. „Dietmar Beiersdorfer wird sich mit ihm zusammensetzen. Er ist der Chef im Ring.“

Hinter den Kulissen haben die Macher von HSVPLUS aber schon längst vorgebaut. Bereits vor Slomkas Zeit, zu Beginn der Rückrunde, führten die zukünftigen Bosse nach MOPO-Informationen Gespräche mit Tuchel. Dabei soll dem 40-Jährigen ein langjähriger Kontrakt in Aussicht gestellt worden sein. Schließlich versicherten ihm die Macher um Gernandt, dass er ihr Wunschkandidat für den Neuanfang sei, dem man auch einige Jahre Zeit gäbe, um etwas an der Elbe zu entwickeln.

Im Sommer schmiss der Trainer überraschend trotz Vertrags bis 2016 in Mainz hin. Der Grund: Er könne der Mannschaft nicht mehr weiterhelfen, sieht seine Mission als beendet an.

Und jetzt? Kann er sich den HSV vorstellen? Ein Insider aus Mainz, der Tuchel seit Jahren kennt, berichtet der MOPO, dass der Trainer schon immer ein Faible für Hamburg verspüre, schon häufig erwähnt habe, dass er mit diesem Team, in dieser Stadt etwas bewegen könne und wolle.

Dazu passt: Schon vor drei Jahren gab es Gespräche zwischen Tuchel und dem HSV. Damals soll der Trainer gesagt haben, dass in Deutschland für ihn neben Mainz nur der HSV und Stuttgart infrage kämen. Das Signal demnach: Tuchel kann es sich vorstellen – aber: Noch ist er im Auszeit-Modus, will wohl nicht sofort auf die Trainerbank zurückkehren. Dass er schon nächste Woche in Hamburg auf der Matte steht, ist daher unwahrscheinlich. Zumal er zunächst in Mainz um eine Freigabe bitten müsste. Diese würde eine Ablösesumme nach sich ziehen.

Doch eventuell ist der Transfer ja gar nicht nötig. Denn Gernandt hat Slomka zwar stark angeschossen, aber noch nicht abgeschossen. Das ist auch gar nicht seine Aufgabe, hierfür wäre der neue Boss Dietmar Beiersdorfer zuständig. Der soll dem Vernehmen nach kein Riesen-Fan von Slomka sein, will sich aber in einem persönlichen Gespräch ein eigenes Bild verschaffen. Danach fällt die Entscheidung – für oder gegen Slomka.

Sollte es jedoch tatsächlich zur überraschenden Trennung kommen, würde der HSV wohl den nächsten Angriff auf Tuchel starten. Und diesmal vehementer als noch in der Rückrunde und vor drei Jahren.





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