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Kampf um die Königsklasse: Bereit für den Löwen-Fight

Michael Kraus will mit dem HSV Handball gegen die Löwen jubeln.

Michael Kraus will mit dem HSV Handball gegen die Löwen jubeln.

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WITTERS

Handball-Deutschland blickt am Dienstagabend (19.15 Uhr/O2 World) nach Hamburg. Kriegt der HSV unter Meister-Trainer Martin Schwalb im Spitzenspiel endlich die Kurve? Oder verspielt er auch diese Big Points im Kampf um die Königsklasse? Können die Löwen ihren Hamburg-Fluch besiegen? Welcher Lijewski gewinnt das brisante Bruder-Duell? Schicksalsfragen.


Die 60 Minuten in der nahezu ausverkauften O2 World sind von derart großer Bedeutung für den Verein, dass Schwalb diese unter der Woche gleich mal für null und nichtig erklärt und das Thema „Champions League“ auf den Index gesetzt hat.


Brainwashing als Selbstschutz. „Nicht über Plätze zu sprechen ist der richtige Ansatz. Was dabei rauskommt, ob die Champions League-Teilnahme oder nicht, steht am Ende. Solche Gedanken können wir jetzt nicht gebrauchen“, hat Matti Flohr die neue Marschroute verinnerlicht.


Der immense (und zu großen Teilen selbst auferlegte) Erfolgsdruck der letzten Wochen war dem Spiel des HSV nicht zuträglich. Der stets unbändige Kampf endete meist im Krampf. Die nötige Lockerheit fehlte, von Spaß am Spielen war kaum etwas zu sehen.


„Die Freude muss wieder zurück kehren“, fordert Flohr. Mit Feuer und besagter Freude will sich der HSV frei spielen, die mangelnde körperliche Fitness überspielen und sein Publikum wieder hinter sich bringen.


Die Fans werden heute mehr denn je gebraucht. Bedingt durch die Länderspielpause hatte Schwalb nur die halbe Mannschaft zur Verfügung. Das Kroaten-Trio Lackovic, Vori und Duvnjak kam nach erfolgreichem Olympia-Qualifikations-Turnier ebenso erst gestern zurück wie Marcin Lijewski, der mit seinen Polen und Bruder Krzysztof das London-Ticket verpasste. Heute sind beide Rivalen und Schlüsselspieler im Kampf um den Sieg.


Die Löwen, die dem HSV im Nacken sitzen, aber noch nie in Hamburg gewinnen konnten, wittern gegen den wankenden Rivalen die Chance, den Fluch zu beenden.


Schwalb will aus der Not eine Tugend machen. „Wir sind an einem Punkt, an dem wir nur noch gewinnen können.“



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