Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?

Ja Nein
Aktuelle Nachrichten aus Hamburg, der Welt, zum HSV und der Welt der Promis.

Jarolim: „Schiri war eine Frechheit!“: Was sagte Gagelmann den HSV-Profis?

David Jarolim war mit dem Verhalten von Schiri Peter Gagelmann (l.) überhaupt nicht einverstanden.

David Jarolim war mit dem Verhalten von Schiri Peter Gagelmann (l.) überhaupt nicht einverstanden.

Foto:

WITTERS

David Jarolim war angefressen. Auch eine knappe Stunde nach dem 1:1 des HSV in Nürnberg gab er zu, „dass ich mich kaum beruhigen kann“. Nicht das Ergebnis, mit dem der Tscheche letztlich leben konnte, hatte ihn auf die Palme gebracht. Ein Mann aus Bremen war Schuld: Schiedsrichter Peter Gagelmann.


Der hatte Jaro in der elften Minute seine neunte Gelbe Karte in dieser Saison gezeigt. Für ein Foul an Timothy Chandler, das der Tscheche nicht zu Unrecht als „harmlos“ bezeichnete. Das allein aber reichte nicht für die folgende Schimpftirade des HSV-Urgesteins: „Die Leistung des Schiedsrichters war eine Frechheit. Wenn man sagen dürfte, welche Sprüche der auf dem Platz loslässt. So etwas habe ich noch nie erlebt. Wenn ein Schiedsrichter so redet, das ist eine Frechheit.“ Beispiele aus dem getätigten Vokabular wollte er nicht preisgeben.

Jarolim schweigt – zwei seiner Kollegen aber packten aus. Nach MOPO-Informationen soll Gagelmann einen HSV-Profi mit den Worten „Ihr verliert heute sowieso“ bedacht haben. Das wäre in der Tat eine Ungeheuerlichkeit. Des Weiteren soll er mit folgender Aussage geglänzt haben: „Dass ich überhaupt so ein scheiß Spiel hier pfeifen muss ...“


Sollten die Worte wirklich gefallen sein, wäre das harter Tobak. Dass Schiedsrichter sich auch mal wehren dürfen, ist unbestritten. Gagelmanns Jargon aber wäre von außergewöhnlicher Frechheit. Freunde werden der HSV und der Referee sicher nicht mehr. Nicht nur, weil er Bremer ist.