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MOPO.de | Interview mit 96-Angreifer: Schlaudraff: „Hamburg muss drin bleiben“
13. April 2012
http://www.mopo.de/13586456
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Interview mit 96-Angreifer: Schlaudraff: „Hamburg muss drin bleiben“

96-Angreifer Jan Schlaudraff (v.) hielt bereits im Hinspiel Hamburgs Heiko Westermann auf Trab.

96-Angreifer Jan Schlaudraff (v.) hielt bereits im Hinspiel Hamburgs Heiko Westermann auf Trab.

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Witters

Jan Schlaudraff steht mit Hannover 96 da, wo der HSV hin wollte – auf einem Europa-League-Platz. Im MOPO-Interview spricht das Schlitzohr über das Erfolgsgeheimnis und seine Wünsche für den HSV. (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.DE)

MOPO: Herr Schlaudraff, wie geht es ihrem Körper nach den vielen englischen Wochen?
JAN SCHLAUDRAFF: Natürlich merkt man die Knochen. Aber das Saisonende haben ja alle schon vor Augen. Jetzt werden wir all unsere Kräfte bündeln und voll durchziehen, damit wir wieder in die Europa League kommen. Das wäre für uns ungefähr so, wie wenn Dortmund oder Bayern Meister werden würde.

Woher kommt der Zusammenhalt, der 96 auszeichnet?
Die Mischung ist einfach optimal. Wir haben junge und erfahrene Spieler und vor allem viel Spaß zusammen. Sportdirektor und Trainer haben das Team richtig gut zusammengestellt.

Mit Diouf, Abdellaoue und Ya Konan hat Ihr Verein drei Spieler aus Norwegen aus dem Hut gezaubert, die gleich eingeschlagen haben. Zufall?
Nein. Da kommen drei Faktoren zusammen. 1. Der Manager hat ein super Auge für solche Jungs. 2. Der Trainer integriert sie schnell ins Team und 3. Wir nehmen die Jungs in der Mannschaft super auf.

Haben Sie gute Erinnerung an das Hinspiel gegen den HSV (1:1)?
Jein.

Sie haben immerhin eines der Tore des Jahres geschossen...
Ja, daran denke ich auch noch gerne zurück. Ich habe vorher aber auch zwei große Chancen ausgelassen.

Damals war der HSV ebenbürtig. Jetzt spielt er doch wieder gegen den Abstieg. Überrascht?
Ja, das ist schon überraschend. Normalerweise hat die Mannschaft so viel Qualität und so viele gute Spieler, dass sie kein Abstiegskandidat ist.

Geht Ihre Mannschaft gegen einen Abstiegskandidaten wie heute beim HSV anders ins Spiel?
Nein. Jeder weiß, dass der HSV 120 Prozent geben wird, um die drei Punkte zu holen. Sie müssen gewinnen. Wir werden versuchen, unser Spiel durchzubringen, gut zu stehen und zu kontern.

Was würde es bedeuten, wenn der HSV absteigt?
Der HSV ist ein Traditionsklub, der in die Bundesliga gehört. Er muss unbedingt drin bleiben.

Drücken Sie die Daumen?
Heute wollen wir selbstverständlich was mitnehmen, danach drücke ich die Daumen.





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