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In Großwallstadt: 31:30! HSV Handball schnarcht sich in die Winterpause

Hans Lindberg erzielte in Großwallstadt den Siegtreffer für den HSV Handball.

Hans Lindberg erzielte in Großwallstadt den Siegtreffer für den HSV Handball.

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WITTERS

Da lag die Weihnachtsgans wohl noch schwer im Magen. Mit Ach und Krach siegte der HSV im letzten Spiel des Jahres. 31:30 (16:17) hieß es am Ende gegen Großwallstadt. Der HSV schnarcht sich beim Vorletzten zum Sieg!

Puh, geschafft – der HSV kann nach 60 Minuten zwischen Kampf und Krampf entspannt in die Winterpause gehen. Die Last fiel hinterher im Kabinengang ab. Jogi Bitter herzte Pascal Hens, Matti Flohr schlug kurz die Hände vors Gesicht und pustete dann kräftig durch.

„Man hat gesehen, dass der eine oder andere eine Pause braucht“, sagte Trainer Martin Schwalb. Und das wäre beinahe schief gegangen. Die HSV-Gegenwehr in der Abwehr tendierte lange Zeit gegen Null. Dazu verteilten Hans Lindberg & Co. Weihnachtsgeschenken im Angriff. 17 Gegentore zur Pause. Nur in Göppingen (18) und Berlin (19) kassierte der HSV mehr.

Zittern bis zum Schluss! Eineinhalb Minuten vor dem Ende stand es 30:30, als Lindberg den Ball zum Sieg in die Maschen knallte. Zuvor hatte er vier seiner letzten fünf Würfe verschossen - darunter zwei Siebenmeter. „Gut, dass er ihn gemacht hat. Ich glaube, Hans hätte sonst kein gutes Silvester gehabt“, sagte Hens.

Nun heißt es durchatmen. In 39 Tagen geht’s weiter. Dann kommt Hannover zum Pokal-Viertelfinale. Schnarch-Handball wie in Franken ist dann strengstens verboten!

STATISTIK, HSV-Tore: Lindberg (10/4), Duvnjak (6), Vori, Kraus, Hens (je 4), Lijewski, Flohr, Nilsson (je 1); bester Großwallstadt-Werfer: Holst (10/5); Strafminuten: 4/6