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Nach Herz-OP!: HSV-Legende Seeler fehlt gegen Darmstadt

„Uns Uwe“

„Uns Uwe“ im Krankenhaus. Er sagte zur MOPO: „Am Sonnabend kann ich noch nicht spielen“.

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Witters

Gerade erst hatte sich Uwe Seeler von einer Tumor-OP Mitte März erholt, da muss die HSV-Legende den nächsten gesundheitlichen Rückschlag wegstecken: Am Mittwoch unterzog sich der 80-Jährige einem mehrstündigen Eingriff am Herzen, nachdem er in den zurückliegenden Tagen über Unwohlsein geklagt hatte.

Die Ärzte stellten Rhythmus-Störungen fest, reagierten sofort: „Uns Uwe“ wurde im Albertinen-Krankenhaus ein Schrittmacher eingesetzt.

Die MOPO erreichte Seeler telefonisch – und Hamburgs größter Fußballer aller Zeiten freute sich über den Anruf: „Es geht mir schon wieder sehr gut, alles verheilt nach Plan. Am Freitag spreche ich mit dem Doc, ob ich nach Hause kann.“

Fest steht allerdings, dass Seeler „seinen“ HSV gegen Darmstadt 98 im Abstiegskampf nicht im Volkspark (Sonnabend, 15.30 Uhr im MOPO-Liveticker) unterstützen darf. „Sonnabend kann ich leider noch nicht spielen“, stellte er mit einem Lächeln fest, aber er werde vor dem Fernseher die Daumen drücken. Viele Freunde und Wegbegleiter hatten sich nach der Herz-OP bei ihm gemeldet, alle freuten sich über seine kämpferische Botschaft: „Unkraut vergeht nicht, schlechte Ware hält sich.“

Seit seinem Autounfall vor sieben Jahren, als ein Betrunkener ihn vor dem Elbtunnel von der Fahrbahn rammte, hat Seeler körperliche Beschwerden. Auf dem rechten Ohr ist er seither taub, hinzu kommen starke Rückenprobleme. Zuletzt folgte dann die (gut verlaufene) Tumor-OP, jetzt der Eingriff am Herzen.

„So etwas passiert, das ist nicht geplant. Mir tut es für meine Ilka leid, weil sie ja spürt, wenn es mir nicht gut geht. Aber jetzt blicken wir wieder nach vorn.“