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MOPO.de | Nach dem Bayern-Spiel: Labbadia ist schon voll auf Stuttgart fokussiert
24. January 2016
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Nach dem Bayern-Spiel: Labbadia ist schon voll auf Stuttgart fokussiert

Trainer Bruno Labbadia sah gegen die Bayern positive Ansätze im HSV-Spiel.

Trainer Bruno  Labbadia sah gegen die Bayern positive Ansätze im HSV-Spiel.

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dpa

Nichts wurde es mit dem ersehnten Bonuspunkt gegen die Bayern. Aus dem 1:2 (0:1) beim Rückrunden-Auftakt gegen den Rekordmeister kann der HSV aber dennoch Mut schöpfen.

Natürlich, muss man beinahe schon sagen, war auch diesmal wieder nichts zu holen gegen die Über-Bayern. Auch im 15. Spiel (zwölf Niederlagen, drei Remis) stand der HSV  am Ende nicht als Sieger da. Beifall von den Rängen gab es aber trotzdem für die tapfer kämpfenden Männer in den weiß-blauen Trikots. Völlig zurecht!

Der HSV zeigte nämlich eine überaus vernünftige Leistung gegen die Münchner Star-Truppe. „Wir haben es den Bayern sehr schwer gemacht, weil wir gut standen“, erkannte Kapitän Johan Djourou und auch Mittelfeld-Kämpfer Lewis Holtby lobte sein Team: „Wir haben zu keiner Zeit aufgegeben. Das ist wichtig. Nur so kannst du in der Liga bestehen.“

Der HSV schnupperte gegen die Bayern tatsächlich lange am Unentscheiden. Das hatten die Wenigsten gedacht nach diesem Horror-Trainingslager in Belek.  Immer wieder Regenschauer, viele Verletzte und reihenweise Niederlagen in den Testspielen gegen teils unterklassige Teams. „Wir konnten nicht so arbeiten, wie wir uns das vorgestellt haben“, monierte Labbadia auch gestern wieder.

Dass seine Mannen der vielleicht besten Vereinsmannschaft der Welt derart die Stirn boten, war beachtlich. Lob gab es dafür auch von Münchens Super-Trainer Pep Guardiola: „Brunos Jungs waren sehr aggressiv. Der HSV hat nicht mehr die Mannschaft wie vor einem Jahr.“

Zum Glück, ist der HSV-Fan geneigt zu sagen – denn in der vergangenen Saison wäre die Partie am kommenden Sonnabend in Stuttgart wieder ein richtiger Zitter-Bibber-Abstiegsgipfel gewesen. So aber können die Rothosen ein wenig entspannter ins Schwabenland reisen. Aber Obacht, HSV: Denn genau gegen Teams wie Stuttgart muss ein Sieg her, um den Abstand auf die Abstiegszone nicht geringer werden zu lassen.

Bereits am Sonnabend startete für das Trainerteam die akribische Vorbereitung auf das Abendspiel beim VfB – und gleich zwei HSV-Spione waren beim starken Stuttgarter Gastspiel in Köln (3:1) dabei. Labbadia schaute dem kommenden Gegner vor dem TV genau auf die Füße. „Auch nach Freitagsspielen gibt es genug für uns zu tun“, sagte der Trainer.

Die jüngsten Erkenntnisse aus dem Bayern-Spiel jedenfalls machen neuen Mut für die Reise  gen Süden. Labbadia: „Wir sind gegen die Bayern sehr klug aufgetreten, haben kompakt gestanden und den Gegner frühzeitig im Aufbau gestört. Unseren Matchplan haben wir ganz gut umgesetzt.“

Eine Niederlage, auf die der Dino durchaus aufbauen kann.