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Klinsmann exklusiv: Wood ist stark genug für den HSV!

Jürgen Klinsmann und Bobby Wood

Ein starkes Paar: Klinsi traut Wood eine Zukunft in der Bundesliga zu.

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Am Montag enthüllte die MOPO, dass der HSV an Zweitliga-Stürmer Bobby Wood (23) von Union Berlin baggert. Ein geheimes Treffen zwischen dem Spieler und HSV-Sportchef Peter Knäbel (49) gab es schon. Aber passt der US-Knipser überhaupt nach Hamburg? Einer, der das sehr gut beurteilen kann, ist Jürgen Klinsmann (51). Der Coach der Amis verrät exklusiv in der MOPO, wie gut Wood ist.

Jürgen Klinsmann und Bobby Wood

Seit 2013 Trainer und Spieler: Jürgen Klinsmann herzt Bobby Woods nach einem erfolgreichen Länderspiel.

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Bobby Wood. Von der Sonne geküsst. 1992 in Honolulu auf Hawaii zur Welt gekommen. Dort, wo andere Urlaub machen. Als Sohn einer Japanerin und eines Afroamerikaners wuchs er in Südkalifornien auf, ging dann im Alter von 14 Jahren nach Deutschland. Wie tickt der Hawaii-Knipser privat?

Klinsmann: „Bobby ist ein ganz ruhiger, eher introvertierter und zurückhaltender Junge.“ Auf dem Platz explodiert er dagegen förmlich.  14 Tore schoss Wood in der laufenden Zweitliga-Saison für Union Berlin (25 Einsätze). Auch deshalb ist der HSV so richtig heiß auf Klinsis kleine Tor-Rakete.

Bobby Wood

Von der Sonne Hawaiis geküsst: Wood wurde in Honolulu geboren und wuchs in Kalifornien auf.

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Die MOPO erreichte Klinsmann am Montag in Miami. Dort hält sich das US-Nationalteam zurzeit vor den beiden WM-Quali-Spielen gegen Guatemala (26./30. März) auf. Mit dabei ist natürlich auch Bobby Wood. Zwölf Länderspiele hat der seit 2013 für die US-Boys auflaufende Stürmer gemacht, schoss dabei vier Tore. Unter anderem führte Wood sein Land in den Vorjahres-Testspielen gegen Weltmeister Deutschland (2:1) und Holland (4:3) mit seinen Treffern zum Sieg.

Klinsmann, der Sommermärchen-Macher von 2006, über Wood: „Bobby ist charakterlich top, zielstrebig und kommt immer mehr aus sich heraus. Seine Entwicklung ist super.“

Zu seiner Anfangszeit in Deutschland habe es der Spieler sehr schwer gehabt. Mit 14 Jahren kam er zu 1860 München, verließ dafür seine Familie. „Das war schon extrem für ihn“, sagt Klinsmann, „aber er hat sich durchgeboxt, ist bei Aue erwachsener und reifer geworden und überzeugt jetzt bei Union.“

Bobby Wood und Jonas Hector

HSV-Kandidat Bobby Wood (l.) ist nicht nur eiskalt vor der Kiste, sondern auch schnell wie der Blitz. Hier hat Jonas Hector das Nachsehen gegen den US-Angreifer.

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Den Schritt im Sommer zum HSV würde der Weltmeister von 1990 nur begrüßen: „Die erste Liga muss sein Ziel sein. Er ist nicht umsonst Nationalspieler. Bobby ist jung und will hoch hinaus. Der Durchbruch ist ihm zuzutrauen. Wir würden das sehr unterstützen.“

In Berlin hat Wood, dessen Marktwert bei rund einer Million Euro liegt, noch einen Vertrag bis 2018. In der vergangenen Woche traf sich HSV-Sportchef Knäbel im Berliner Hotel „i31“ mit dem Angreifer. Angelt sich der HSV den Hawaii-Knipser? Jürgen Klinsmann hätte nichts dagegen.