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HSV-Trainer überzeugt: Bruno lässt Drmic auf Köln los

Josip Drmic legte sich im Training richtig ins Zeug.

Vollgas! Josip Drmic legte sich am Mittwoch im Training richtig ins Zeug.

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Imago

Der Neue ist gleich voll dabei: Josip Drmic beackerte am Mittwoch im Training die rechte Außenbahn, erhielt damit den Vorzug gegenüber Nicolai Müller. Ein klares Signal: Bruno Labbadia lässt Drmic auf Köln (Sonntag, 15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) los.

Bruno Labbadia und Drmic.

HSV-Neuzugang Josip Drmic (l.) konnte im Training Bruno Labbadia überzeugen.

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Witters

Unermüdlich flitzte er im Trainingsspiel die Seite entlang. Mit der Abstimmung zu seinen Nebenleuten haperte es hier und da zwar, aber sonst kam der Winter-Zugang immer besser in Schwung. Der Junge hat Bock, will es allen zeigen. Und er ist beinahe schon dazu gezwungen. Denn für Drmic ist der HSV die letzte Ausfahrt in der Bundesliga.

Das weiß der 23-Jährige selbst am besten: „Ich muss mich beweisen, ich muss Gas geben. Denn ich will diese Chance nutzen“, sagte er bei seiner Vorstellung. Zuletzt hechelte der Schweizer in Leverkusen und Gladbach seinen eigenen Ansprüchen hinterher.

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Sportchef Peter Knäbel, der die Leihe für 1,2 Millionen Euro eingetütet hatte: „Josip hat seine Qualitäten schon in der Bundesliga unter Beweis gestellt. Zuletzt konnte er sich aber bei zwei Vereinen nicht durchsetzen. Von ihm erwarte ich eine Menge. Wir sind aktuell der beste Verein für ihn, weil wir Offensiv-Power brauchen.“

Und der HSV benötigt diese Offensivkraft schon am Sonntag gegen Köln. Es sieht danach aus, dass Bruno Labbadia den Neuen da schon ranlässt. „Josip kommt in einem ordentlichen Zustand, ist demnach in einer guten körperlichen Verfassung“, schwärmt der Trainer. „Sein Abschluss ist sehr gut.“

Im Trainingsspiel ließ Labbadia den gelernten Mittelstürmer auf dem rechten Flügel ran, gab ihm also den Vorzug gegenüber Dauerbrenner Nicolai Müller (17 Spiele, drei Tore). Verdrängt Drmic gleich auf Anhieb Müller? Offensichtlich. Gegen die „Geißböcke“ ballert Drmic übrigens richtig gerne. In drei Spielen gegen Köln traf „Jo“ zwei Mal.

Kapitän Johan Djourou, der gemeinsam mit Kumpel Drmic für die Schweiz bei der WM 2014 in Brasilien auflief, sagte am Mittwoch im Gespräch mit der MOPO: „Jo weiß selbst, dass jetzt etwas kommen muss. Er wird seine Qualitäten zeigen.“

Der Abwehrchef weiter: „Er hat Spaß, ist heiß und voll konzentriert. Josip ist fit und kann sofort eine große Hilfe für uns sein.“ Hoffentlich schon am Sonntag.

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