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HSV sucht einen Stürmer: Bringt Knäbel den Neuen gleich mit?

Peter Knäbel

HSV-Sportchef Peter Knäbel will schon bald den neuen Stürmer präsentieren.

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dpa

Von dieser Personalie hängt vielleicht das Wohl und Wehe dieser HSV-Saison ab. Peter Knäbel ist auf Stürmersuche, am Anfang der Woche wird der Sportdirektor in Hamburg zurückerwartet. Alle hoffen auf einen schnellen Vollzug – denn schon in vier Tagen beginnt die Rückrunde.

Er hatte keine Zeit zu verlieren. Schon in der Nacht zu Sonnabend, weit vor der Rückreise der Profis, verließ Knäbel das türkische Belek und setzte sich in den Flieger. Quer durch Europa jettete der 49-Jährige am Wochenende, mit nur einem Auftrag: Ein neuer Torjäger muss her! Einer, der dem HSV die Sorge nimmt, dass bei einer Verletzung von Pierre-Michel Lasogga das Niveau im Angriff komplett sinkt.

Knäbel auf Shopping-Tour. Spätestens am Dienstag wird der Sportdirektor dem Aufsichtsrat eine Liste mit Vorschlägen unterbreiten. Dann wird entschieden, was der HSV macht. Klar ist: Die Dringlichkeit der Personalie ist hoch! Deshalb darf Knäbel vielleicht sogar mehr Geld ausgeben, als er ursprünglich dachte.

Genau 1,8 Millionen Euro erhält der HSV von Celta Vigo für Marcelo Díaz. Möglich, dass der Verein sogar noch mehr als diesen Betrag für den neuen Stürmer zur Verfügung stellt. „Wenn die Notwendigkeit besteht, muss man handeln“, stellt Aufsichtsratschef Karl Gernandt fest. „Der sportliche Erfolg darf nicht durch einen zu dünn besetzten Kader gefährdet werden. Dann muss man unter Umständen auch ein wenig ins Risiko gehen.“

Denn mit Zoltán Stieber (steht unmittelbar vor der Verleihe nach Nürnberg) wird ein weiterer Profi den Verein verlassen.

Wer aber kann kommen? Gehandelt wird Ex-Hannover-Star Mame Diouf (28/Stoke). Doch beim HSV sind die Entscheidungsträger gespalten. Problem: Der  Senegalese verdient in England vier Millionen pro Jahr. Da käme wohl nur ein Leihgeschäft in Frage. Spätestens am Dienstag wollen alle schlauer sein. Fest steht: Der HSV ist zum Handeln gezwungen.

Lasoggas Schulter bleibt ein großes Problem, kaum denkbar, dass der Angreifer die Saison verletzungsfrei zu Ende spielen kann. Und von den Stürmern hinter ihm (Sven Schipplock, Artjoms Rudnevs, Ivica Olic, Batuhan Altintas) drängt sich keiner auf.

Zuletzt, im Test gegen Bern, begann deshalb sogar Michael Gregoritsch als Spitze. Bleibt nur die Hoffnung auf einen neuen Knipser.



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