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Heißer Flirt mit BVB-Verteidiger: HSV wollte Subotic schon im Winter

Neven Subotic

Der HSV baggerte schon im Winter an Neven Subotic, doch der Wechsel kam nicht zustande.

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Bongarts/Getty Images,

Die Transferphase ist gerade erst vorbei, da richten sich die Augen schon auf den Sommer. Der HSV plant die kommende Saison. Und vielleicht gelingt den Hamburgern ein echter Coup. Im Fokus von Sportchef Peter Knäbel steht mit Neven Subotic ein Abwehr-Star. Die MOPO erfuhr: Schon im Winter verhandelte er mit dem BVB-Innenverteidiger.

Subotic, der mit dem BVB 2011 und 2012 Meister wurde, ist in Dortmund nur noch Innenverteidiger Nummer vier. Am Mittwoch berichtete die „Sport Bild“ über das HSV-Interesse.

Sportchef Peter Knäbel bestätigt der MOPO: „Wir haben uns im Winter mit dieser Konstellation beschäftigt. Subotic ist einer der prominentesten Spieler, der auf unserem Radar steht.“

Neven Subotic (r.) gegen Ivica Olic

Seit 2008 spielt Abwehr-Hüne Subotic (r., hier gegen Ivica Olic) für Dortmund. Mit dem BVB wurde er 2011 und 2012 Deutscher Meister.

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Getty Images

Angesichts einer im Raum stehenden Ablöse von fünf Millionen Euro wäre der Transfer für den hoch verschuldeten Klub in der Winterpause aber nur stemmbar gewesen, wenn Cléber den Klub Richtung Brasilien verlassen hätte.

Unter Trainer Thomas Tuchel hat Subotic in Dortmund einen schweren Stand. Erst dreimal kam der Serbe in dieser Bundesliga-Saison zum Einsatz, zuletzt am vergangenen Wochenende, als er gegen Hannover ein starkes Spiel machte. Knäbel erklärt: „Der Spieler ist in einer schwierigen Situation. Das wissen wir. Er will spielen und fragt sich natürlich, wie es weitergeht. Aber wir haben auch Vertrauen in unseren Kader.“

Nach MOPO-Informationen will Subotic am liebsten innerhalb der Bundesliga wechseln. In England könnte er zwar mehr Geld verdienen.  Subotic aber möchte nicht zu weit von seiner eigenen, in Dortmund ansässigen Stiftung entfernt wohnen. Mit dieser setzt er sich seit Jahren für hilfsbedürftige Kinder in Afrika ein.

Einer, der Subotic gerne beim HSV sehen würde, ist Patrick Owomoyela. Der Hamburger schwärmt über seinen ehemaligen Dortmunder Teamkollegen: „Neven wäre auf jeden Fall eine Verstärkung für den HSV. Momentan fehlt ihm sicherlich die Praxis, aber die würde er in Hamburg ja schnell bekommen.“

Abseits des Platzes hat „Owo“ ihn als „ruhigen und sehr hilfsbereiten Menschen“ erlebt, mit  makellosem Charakter. „Dass sich der HSV mit ihm beschäftigt, halte ich für richtig.“

Das Problem aber bleibt das finanzielle Gesamtpaket. Subotic, der beim BVB einen Vertrag bis 2018 hat, verdient dort rund drei Millionen Euro pro Jahr. Owomoyela aber sagt: „Neven ist kein Typ, der Ruhm und Geld hinterherjagt. Er muss sich wohlfühlen, darauf kommt es ihm an.“