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1:2 gegen Erfurt: HSV blamiert sich gegen Drittliga-Kellerkind

Bedient: Lewis Holtby gegen Erfurt

Frust: Lewis Holtby belebte das Spiel nach seiner Einwechslung, konnte die Pleite gegen Rot-Weiß Erfurt aber nicht verhindern.

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WITTERS

Belek -

Die Profis des HSV dürfen sich darauf einstellen, dass der Ton in den kommenden Tagen etwas rauer wird. Nächster Test in Belek und die nächste Pleite – nach dem 1:3 gegen Ajax Amsterdam nun 1:2 (0:0) gegen Drittliga-Kellerkind Rot-Weiß Erfurt. Bruno Labbadia war entsprechend bedient.

Es dauerte, bis der Trainer nach dem Kick aus seiner Kabine kam. Vermutlich wollte sich Labbadia bremsen, um nicht eine noch drastischere Wortwahl zu finden. „Ich bin total unzufrieden“, ließ er dann wissen. „Wenn wir so spielen, bekommen wir Probleme.“ Und damit ist nicht nur der Rückrundenstart gegen die Bayern am 22. Januar gemeint.

Ein enttäuschender Auftritt des HSV gegen die zwei Klassen tiefer stehenden Erfurter. Und eine Erkenntnis, die nicht neu aber besorgniserregend ist: Ohne Lasogga läuft vor dem Tor so gut wie nichts zusammen. Der Sturmtank pausierte wegen leichter Schulterprobleme, die er sich am Montag zugezogen hatte. Mit Schipplock und Hunt, die unter muskulären Problemen litten, fehlten zwei weitere Offensivspieler.

Die, die ran durften, schafften es vor 250 Fans nicht, zu überzeugen – weder Olic, noch Rudnevs. Altintas besaß zumindest noch zwei Gelegenheiten (3./11.). Labbadia merkte dann auch an: „Es fällt mir wirklich nicht leicht, hier irgendetwas Positives aus dem Spiel zu ziehen.“ Einzige Ausnahme: Gregoritschs 30-Meter-Hammer, der zum einzigen HSV-Treffer führte (78.). War aber nur der Anschluss, weil Erfurt zuvor durch Szimayer (53.) und Pigl (56.) getroffen hatte. Viel zu wenig aus Sicht des HSV.

So spielte der HSV: Hirzel – Diekmeier, Carolus, Cléber (66. Djourou), Sakai (59. Feka) – Kacar (46. Porath), Arslan (46. Holtby) – Rudnevs, Gregoritsch – Altintas (66. Müller), Olic (66. Ostrzolek)

Lesen Sie hier den Spielverlauf im Liveticker nach.


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