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HSV-Leihgabe: Kerem Demirbay kontert Peter Knäbel

Athletisch: Kerem Demirbay im Training des HSV – bevor er nach Lautern verliehen wurde.

Athletisch: Kerem Demirbay im Training des HSV – bevor er nach Lautern verliehen wurde.

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Witters

Kaiserslautern hat sich für Kerem Demirbay als Karriereschub entpuppt: Mittlerweile ist der Deutsch-Türke heiß begehrt. Der HSV erwartet den Leihspieler im Sommer zwar zurück – doch dieser hat keine Eile.

Im vergangenen Sommer verabschiedete sich Kerem Demirbay (21) frustriert in Richtung Zweite Liga. „Mir wurde beim HSV keine Chance gegeben“, klagte er damals. Trotz einer guten Vorbereitung setzte Ex-Trainer Mirko Slomka (47) nicht auf ihn.

Gut fünf Monate später hat sich das Blatt gedreht. Bei den Pfälzern blühte Demirbay auf. Längst sind mehrere Bundesliga-Klubs auf den talentierten Linksfuß aufmerksam geworden. Auch im Ausland hat er Begehrlichkeiten geweckt. Neben Neapel haben auch Benfica Lissabon und Tottenham Hotspur angeklopft. Der Umworbene freut sich: „Das Interesse dieser Vereine ist ein schönes Gefühl.“

In Hamburg rechnet man allerdings fest mit einer Rückkehr. HSV-Sportdirektor Peter Knäbel (48) hatte jüngst betont, dass man den Mittelfeldstrategen ab Juni wieder eingeplant habe. Der Vertrag bei den Rothosen läuft noch bis 2017.

So weit in die Zukunft blicken will Demirbay aktuell aber gar nicht. „Für mich zählt zum jetzigen Zeitpunkt nur Kaiserslautern“, betont der feine Techniker. Er sei einfach froh, endlich wieder regelmäßig spielen zu können. Sein Nahziel lautet: Aufstieg mit den „Roten Teufeln“. Wie es anschließend weitergehe, „wird man dann sehen“, so Demirbay.

Er weiß: Anders als vor knapp einem halben Jahr ist er diesmal ein gefragter Mann.