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HSV Handball Olé!: Spanischer Zugang Joan Canellas ballert HSV zum Sieg

Völlig ausgepowert, aber überglücklich jubelte Joan Canellas nach der Schlusssirene auf dem Hallenboden liegend.

Völlig ausgepowert, aber überglücklich jubelte Joan Canellas nach der Schlusssirene auf dem Hallenboden liegend.

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WITTERS

So macht Joan Canellas richtig Spaß. Beim 31:29 gegen Frisch Auf Göppingen ballerte der Spanier den HSV mit elf Treffern fast im Alleingang zum siebten Sieg in Folge und war der Held des Abends. Olé! Hamburg feiert Canellas, den HSV-Torero.

Völlig ausgepowert, aber überglücklich jubelte der spanische Zugang nach der Schlusssirene auf dem Hallenboden liegend. Es war ein Kraftakt, mit dem Canellas den HSV am Ende vor der dritten Saisonniederlage bewahrt hatte.
"Die ersten zwei, drei Würfe waren drin, da habe ich gespürt, das alles möglich ist", freute sich der Torero nach dem Sieg.

Die Mannschaft wusste, bei wem sie sich zu bedanken hatte. Domagoj Duvnjak, der mit einem verrenkten Nacken ausfiel, herzte den Vertreter als optimalen Ersatz, die Fans feierten den Spanier für seine Show.

"Er ist der perfekte Mitspieler, da kommt jeder Pass an", kam Kreisläufer Henrik Toft Hansen kaum aus dem Schwärmen heraus. "Joan war überragend. Vor sechs Wochen hätte er so ein Spiel noch nicht gemacht. Toll, wie er sich entwickelt", lobte auch Trainer Martin Schwalb, der jedoch lieber mit Duvnjak und Canellas zusammen gespielt hätte: "Er war am Ende platt, mit Dule hätten wir mehr wechseln können."

Richtig glücklich war Canellas trotz des Lobes nicht: "Ich bin nicht dafür da, jedes Spiel elf Tore zu machen. Ich soll meine Mitspieler in Szene setzen. Uns fehlt außerdem der Killerinstinkt, so ein Spiel früher zu entscheiden."
Mahnende Worte, die am Ende nebensächlich waren. Hamburg feierte lieber seinen neuen Liebling. Olé!

Statistik: Tore: Canellas (11), Markovic, Mahé, Toft Hansen, Lindberg (je 4), Schröder, Flohr, Jansen, Pfahl (je 1); bester Werfer Göppingen: Kraus (6); Strafen: 2/9



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