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HSV Handball: 29:30! Bittere Niederlage in Melsungen

Gegen ihren starken Ex-Keeper Per Sandström war die Chancenverwertung der HSV Handballer kläglich.

Gegen ihren starken Ex-Keeper Per Sandström war die Chancenverwertung der HSV Handballer kläglich.

Traurig, aber wahr: In fremder Halle ist der HSV nur noch Mittelmaß. Beim dramatischen 29:30 (16:17) in Melsungen verspielte der Ex-Meister zwei wichtige Zähler im Kampf um die Königsklasse und verpatze die Generalprobe fürs Final Four am Wochenende.

Nach der Schlusssirene drehten die Hamburger durch. Zunächst vor Freude, dann vor Wut. Rudelbildung und Rangeleien vorm Kampfrichtertisch. Zwei Wochen Pause, ein Trainingslager in Tirol – und dann das.

Mit der Schlusssirene hatte Marcin Lijewski den Ball zum vermeintlichen 30:30 ins Melsunger Tor geworfen, doch das Kampfgericht entschied, dass die 60 Minuten schon abgelaufen waren, erklärte den Treffer für ungültig. „Aus meiner Sicht zählte der“, zürnte Trainer Martin Schwalb. Der HSV erwägt einen Protest gegen die Wertung.

Ein Punktgewinn für den ersatzgeschwächten HSV wäre allerdings schmeichelhaft (gewesen). Zu viele leichte Tore kassierten, zu viele Fehler produzierten sie. Die Chancenverwertung – wie so oft mangelhaft, was auch am starken Ex-HSV-Keeper Per Sandström lag. Besonders kläglich: Erst der fünfte Siebenmeter landete im Tor.

„Das tut uns richtig weh“, sagte Blazenko Lackovic, der Beste bei den Hamburgern, die auswärts jetzt eine Bilanz von 15:15 Punkten aufweisen.

Immerhin findet das Pokal-Halbfinale am Sonnabend gegen Kiel in eigener Halle statt. Viel mehr gibt es nicht, das Mut macht.

STATISTIK: HSV-Tore: Lackovic 8, Lindberg 7/1, Flohr 4, Jansen 3, Kraus 2, Lijewski 2, Duvnjak 1, Hens 1, Vori 1; bester Werfer Melsungen: Danner 11; Strafminuten: 10/10; Disqualifikation: – / Guillaume Gille (47.)