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HSV-Boss zur Transferpolitik: Warum holen Sie keine Deutschen, Herr Jarchow?

Jarchows Visionen: Der Boss hat große Pläne.

Jarchows Visionen: Der Boss hat große Pläne.

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Witters

Die Hauptarbeit auf dem Transfermarkt liegt hinter dem HSV. Vier Neue (Mancienne, Bruma, Töre, Sala) sind da, alle kommen vom FC Chelsea. In den kommenden Tagen soll zudem ein kreativer Mittelfeldspieler präsentiert werden. Was aber ist mit dem Vorhaben des Klubs, das Hauptaugenmerk auf den deutschen Markt zu legen?

Carl Jarchow erinnert sich an die guten Vorsätze – und will auch nicht vom neuen Konzept abweichen. „Ziel unserer Philosophie ist es, den Nachwuchs zu stärken. Da wollen wir auf Hamburg schauen, danach auf das Hamburger Umland, dann bundesweit – und dann auf Europa“, erklärt der Klubboss.

Kling gut. Bislang aber hat der HSV noch keinen deutschen Spieler für die kommende Saison verpflichtet.

Warum? Jarchow: „Durch die sehr schwierigen finanziellen Verhältnisse vor dieser Saison geht es jetzt erstmal darum, eine schlagkräftige Mannschaft zu bekommen. Da müssen wir insgesamt sehen, was machbar ist – und deshalb globaler denken.“ Soll heißen: Der eher klamme HSV muss sich derzeit bedienen, wo er kann. Erst wenn die Finanzen wieder intakt sind, kann sich der Klub den Luxus erlauben, vorwiegend in der Bundesliga zu wildern – und wieder tiefer in die Tasche greifen.





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