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Heute Medizincheck: So läuft der Deal mit HSV-Wunschstürmer Lasogga

Den lassen wir hier nicht weg: Der ehemalige Ersatzkeeper Sven Neuhaus umarmt „Retter“ Pierre-Michel Lasogga. Der Stürmer wird nun verpflichtet.

Den lassen wir hier nicht weg: Der ehemalige Ersatzkeeper Sven Neuhaus umarmt „Retter“ Pierre-Michel Lasogga. Der Stürmer wird nun verpflichtet.

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Witters

Mit Pierre-Michel Lasogga an Bord wird sich der HSV am Freitag auf den Weg ins Trainingslager nach China machen. Der Wechsel des Stürmers aus Berlin zum HSV ist zwar noch nicht offiziell perfekt, doch es fehlen nur noch letzte Details. Die MOPO erklärt: So läuft der Lasogga-Deal.

Eigentlich hätte Lasogga gestern ins Training bei Hertha BSC einsteigen müssen. Immerhin ist sein Leihvertrag mit dem HSV am 30. Juni ausgelaufen. Doch der 22-jährige Angreifer meldete sich in Berlin wegen einer Magen-Darm-Grippe ab. Schon heute wird er zum Medizin-Check in Hamburg erwartet, anschließend soll er unterschreiben.

Rund acht Millionen Euro wird der HSV für den Stürmer, der in der zurückliegenden Saison mit 13 Toren einen gewaltigen Anteil am Klassenerhalt der Hamburger hatte, auf den Tisch legen. Ein Vierjahresvertrag mit einem Gehalt von etwa drei Millionen Euro pro Jahr wurde bereits ausgehandelt. Damit dieser nun auch offiziell unterschrieben werden kann, müssen mit Berlin noch letzte Details geklärt werden. Es geht unter anderem um mögliche Erfolgsprämien und die Zahlungsmodalitäten.

Nach MOPO-Informationen wird Investor Klaus-Michael Kühne bei dem Transfer helfen. Ein Verkauf von Hakan Calhanoglu ist nicht nötig und auch nicht geplant, um an die entsprechenden finanziellen Mittel für den Lasogga-Wechsel zu kommen. Auch Per Skjelbred war bislang kein Bestandteil der Verhandlungen.

Der Norweger trainiert seit gestern wieder in Hamburg. „Meine Zukunft ist noch nicht geklärt. Am Ende entscheiden die Vereine, was passiert“, sagte Skjelbred, der eigentlich gerne weiter für Berlin spielen würde. Bislang gab es aber kein entsprechendes Angebot von Hertha BSC. Sein Haus in Berlin hat der 27-Jährige trotzdem vorerst behalten, in Hamburg wohnt er nun zunächst bei Kumpels und im Hotel.

Offen ist, ob Skjelbred die China-Reise am Freitag mit antreten wird. Aktuell bemüht sich der HSV noch um ein Visum. Bei Lasogga liegt dieses längst vor. Was fehlt, ist hier nur noch der Spieler.




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