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Gute Freunde beim HSV Arslan: So baut er Kumpel Beister auf

Seit 2009 dicke Kumpels: Maxi Beister (l.) und Tolgay Arslan bezogen zusammen eine WG, spielen für den HSV und Deutschlands U21 – und helfen sich in schweren Zeiten.

Seit 2009 dicke Kumpels: Maxi Beister (l.) und Tolgay Arslan bezogen zusammen eine WG, spielen für den HSV und Deutschlands U21 – und helfen sich in schweren Zeiten.

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Witters Lizenz

Er ging im Frust. Beleidigt, verbittert, vom DFB gesperrt. Wenn Maxi Beister am Montag vom U21-Länderspiel in Israel nach Hamburg zurückkehrt, wird er wieder lachen können. HSV-Kumpel Tolgay Arslan sei Dank!

Gute Freunde kann niemand trennen – abgedroschen, aber wahr. 2009, als ihre Profi-Karriere noch in den Kinderschuhen steckte, bildeten Arslan und Beister eine WG. „Das hat uns geprägt“, sagt Tolgay. Mittlerweile spielen sie Seite an Seite für Deutschlands U21, verbrachten die Woche zusammen. Gut für Beister – denn Tolgay baute ihn wieder auf.

„Ich habe viel mit Maxi geredet und ihm gesagt, dass ich jederzeit für ihn da bin, wenn er mich braucht“, sagte Arslan der MOPO. „Ich habe ihm auch meine Meinung zu all den Dingen gesagt, die passiert sind.“ Erst trainierte Beister beim HSV lustlos, dann wurde er für sein Foul an Augsburgs Baier für fünf Partien gesperrt. „Harte Zeiten“ hat Arslan für Beister ausgemacht. „Aber er ist erwachsen genug. Und ich habe den Eindruck, dass ihn das reifen lässt und er gestärkt zurückkommen wird.“

Beister und seine „Arslan-Kur“. Sie scheint Wirkung hinterlassen zu haben. „Maxi kann schon wieder richtig lachen“, verrät Tolgay und verspricht: „Er ist wieder der Alte!“ Und auch Arslan, der nach seinem schwachen Auftritt gegen Augsburg unter erheblichen Selbstzweifeln litt, profitiert vom Zusammenspiel der Beiden. „Diese Woche war Gold wert“, sagt er. „Ich habe Selbstvertrauen getankt und fühle mich wieder viel sicherer in meinem Spiel. Ich bin bereit, wieder anzugreifen.“

Beister kuriert und sich selbst aufgepäppelt – klingt nach einer gelungenen Woche für Arslan.