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Es hat sich ausgezwitschert Falscher Oenning twittert nicht mehr

Beim Internetdienst Twitter trieb ein falscher "Michael Oenning" sein Unwesen.

Beim Internetdienst Twitter trieb ein falscher "Michael Oenning" sein Unwesen.

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„MichaelOenning“ twittert nicht mehr - der gefälschte Account des am Montag beurlaubten Trainers beim sozialen Netzwerk Twitter ist seit dem Wochenende gelöscht. Der unbekannte Zwitscherer hatte seit Mai mit seinen Tweets Ex-HSV-Coach Michael Oenning mit bissigen Kommentaren auf den Arm genommen.


Oenning fand die fast schon satirischen Tweets allerdings gar nicht witzig: Er hatte Mitte September einen Rechtsanwalt eingeschaltet, der gegen die Twitter-Einträge vorgehen sollte. Anlass war ein Tweet über Trainer Lucien Favre von Borussia Mönchengladbach, in dem es hieß: „Lobhudelei an jeder Ecke für Herrn Favre und seine Leistung mit Gladbach. Nun gut, immerhin müssen meine Interviews nicht untertitelt werden.“ Oenning und der HSV sahen darin eine Beleidigung von Favre, dessen Muttersprache Französisch ist. Damit sei eine Grenze überschritten worden.


Am Ende seiner Twitter-Karriere hatte der falsche „Oenning“ über 2.500 Twitter-Follower. Die Zahl war innerhalb von zwei Wochen explodiert, nachdem sich seine witzigen Tweets bei den Fans herumgesprochen hatten. „Ich denke, man sollte einfach mal aufhören, die Arbeit eines Trainers auf den sportlichen Erfolg zu reduzieren“, ließ „MichaelOenning“ unter anderem verlauten.