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Eklat beim Manchester-Derby: Hier will Sir Alex Herrn Mancini an die Wäsche

Bla, bla, bla! Ferguson geht auf Mancini los.

Bla, bla, bla! Ferguson geht auf Mancini los.

Foto:

dapd

Manchester -

Was für ein Derby! Nur der vierte Offizielle verhinderte einen handfesten Zoff der beiden Trainer beim 1:0-Sieg von Manchester City gegen den Stadtrivalen United.

Als City-Profi Nigel de Jong United-Spieler Danny Welbeck in der 76. Minute böse umtrat, war Trainer-Legende Alex Ferguson mit den Nerven am Ende. Wie eine wilde Furie ging er auf City-Coach Roberto Mancini los. Kopf an Kopf standen Sir Alex und der Italiener, ehe der vierte Schiedsrichter sich schnell dazwischen schob.

„Er hat während des ganzen Spieles gegen den Schiedsrichter, den Linienrichter und den vierten Offiziellen gehetzt“, schimpfte Fergie nach dem Spiel über Mancini, „als ich zu ihm hin bin, war er schon wieder dabei. Er hat sich in den letzten Wochen über die Schiedsrichter beklagt. Jetzt kann er sich nicht beschweren, das ist mal sicher.“

Stimmt, denn Mancini greift mit dem 1:0-Sieg (Tor: Kompany/45. +1) nach dem ersten Titel für die Blauen seit 44 Jahren. Zwei Spiele vor Schluss ist City bei Punktgleichheit mit der um acht besseren Tordifferenz wieder Spitzenreiter.

Trotzdem schiebt Mancini die Favoritenrolle an ManUnited ab: „Ganz klar, United hat mit Swansea und Sunderland leichte Gegner. Wir spielen gegen Newcastle und Queens Park, die einen kämpfen um die Champions League, die anderen gegen den Abstieg.“