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Drittes Spiel am Sonntag: Freezers-Debakel: Spieler peinlich, Fans ganz stark

Die Freezers-Fans sorgten beim 1:8 gegen Mannheim für Gänsehaut-Atmosphäre, standen bedingungslos hinter ihrem Team.

Die Freezers-Fans sorgten beim 1:8 gegen Mannheim für Gänsehaut-Atmosphäre, standen bedingungslos hinter ihrem Team.

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WITTERS

Was für eine verrückte Playoff-Party: Die Freezers lassen sich von Mannheim abschießen (1:8) – die Fans sorgen mit Dauergesang für Gänsehaut-Stimmung. Fällt am Sonntag bei den Adlern (14.30 Uhr) die Vorentscheidung im Viertelfinale?


Sie waren spitze: Fast die komplette O2-World stand hinter ihren „Eisschränken“, sang über zwei Drittel den Klassiker „Marmor, Stein und Eisen bricht“.


Anschließend tanzten die Fans sogar eine Polonaise. Sie standen hinter ihrem Team – und das trotz der peinlichen Vorstellung auf dem Eis. Spielerisch, körperlich und auch taktisch waren die Hamburger den Mannheimern weit unterlegen. Die Folge: Mit 1:8 gab’s die höchste Pleite in der zehnjährigen Vereinsgeschichte.


Beeindruckend war nur die Kulisse. Selbst Adler-Goalie Freddy Brathwaite applaudierte den Freezers-Fans. Die Hamburger konnten sich am Ende nur bei ihren Anhängern bedanken und entschuldigen. Boss Michael Pfad schrieb in einem offenen Brief: „Ihr Fans habt für eure gestrige Leistung stehende Ovationen unseres Klubs verdient. Das war allein euer Abend.“


Nur sportlich gibt’s momentan nichts zu feiern. Dass die Adler Favorit sind, war vor der Serie klar. Dass die Freezers aber dermaßen untergehen (zwei Spiele, zwei Pleiten, 1:12 Tore) hatte niemand erwartet.

Am Sonntag in Mannheim geht’s bereits um (fast) alles. Eine erneute Niederlage würde einer Vorentscheidung in der Best-of-seven-Serie gleichkommen. „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand, aber werden mit Sicherheit anders auftreten – das garantiere ich“, verspricht Coach Benoit Laporte. Die Fans hätten das mehr als verdient.