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Doch keine Gnadenfrist: Der HSV feuert Mirko Slomka

Alles aus: Trotz Galgenfrist entlässt der HSV den erfolglosen Trainer Mirko Slomka.

Alles aus: Trotz Galgenfrist entlässt der HSV den erfolglosen Trainer Mirko Slomka.

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WITTERS

Acht Spiele in Folge ohne Sieg, ein völliger Fehlstart in die neue Saison, Platz 18: Es war nur eine Frage der Zeit, bis Trainer Mirko Slomka beim HSV gehen muss. Nach der desolaten Niederlage in Hannover am Sonntag hatte es von Klub-Seite zunächst eine Zwei-Spiele-Gnadenfrist gegeben. Jetzt zogen die Rothosen dennoch vorzeitig die Reißleine und trennen sich von Slomka "mit sofortiger Wirkung". HSV-Mediendirektor Jörn Wolf bestätigte am Montagabend die Medienberichte über den Rauswurf.

Slomka hatte den Trainerposten erst im Februar von Bert van Marwijk übernommen, war nur haarscharf am ersten Abstieg der Vereinsgeschichte vorbeigeschrammt. Erst in der Relegation gegen die SpVgg Greuther Fürth konnte er den Klassenerhalt sichern. Die längste Vorbereitung aller Bundesligavereine und zahlreiche Neueinkäufe sollten dafür sorgen, dass in dieser Spielzeit alles anders wird. Der Blick auf die aktuelle Tabelle zeigt: Dieses Vorhaben ist gescheitert!

Der HSV ist Tabellenletzter, hat kein einziges Tor geschossen und erst einen mickrigen Zähler auf dem Konto. Am Sonnabend kommt Rekordmeister Bayern München zu Besuch in den Volkspark – offenbar glaubt Klub-Boss Dietmar Beiersdorfer nicht mehr daran, dass Slomka das Ruder ausgerechnet in dem Spiel herumreißen kann.

Schon direkt im Anschluss an die Pleite von Hannover hatte sich Beiersdorfer mit seinem Direktor Sport Bernhard Peters beraten – und entschieden, anschließend nichts zu sagen. Aufsichtsratschef Karl Gernandt ließ gegenüber „Sky Sport News“ allerdings die Zwei-Spiele-Galgenfrist verlauten. „Wir werden nicht in Panik verfallen, werden nicht handeln – das kann ich zu 120 Prozent sagen“.

Am Montagabend wurde die Bewährung für Mirko Slomka schließlich aufgehoben. Zu einem möglichen Nachfolger wollte sich Jörn Wolf nicht äußern.





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