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Blitzheilung bei Bayer Leverkusen: Ex-HSV-Star Hakan Calhanoglu, der lachende Patient

Es geht ihm wieder besser: Hakan Calhanoglu (r.)

Es geht ihm wieder besser: Hakan Calhanoglu (r.)

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Er ist plötzlich wieder gesund und munter, bestand den Medizincheck bei Bayer Leverkusen und wechselt für 14,5 Millionen Euro zum Pillen-Klub. Hakan Calhanoglu hat den HSV nun also doch verlassen – und seine psychischen Probleme überwunden.

Calhanoglu war einer der wenigen Helden der turbulentesten HSV-Saison der Vereinsgeschichte. Nun ist er weg. Der Transfer nach Leverkusen wurde gestern Mittag als perfekt vermeldet – Hakan unterschrieb für fünf Jahre.

„Ich hatte in Hamburg eine sehr schöne Zeit, aber in Leverkusen kann ich jetzt den nächsten Schritt machen. Bayer 04 hat eine tolle Mannschaft, die regelmäßig in den europäischen Wettbewerben dabei ist“, äußerte sich der 20-Jährige.


Es ist das Ende einer schmutzigen Wechselposse. Bereits nach dem gesicherten Klassenerhalt in der Relegation in Fürth drängte Calhanoglu auf einen Wechsel – pochte auf eine mündliche Vereinbarung mit Sportchef Oliver Kreuzer. Nach einem Interview, in dem er seinen Wunsch bekräftigte, tauchte er nicht zum Trainingsauftakt am 18. Juni auf, ließ sich wegen psychischer Probleme krankschreiben.

„Ich habe Angst vor den Fans“, erklärte der türkische Nationalspieler. Anhänger hatten ihn in sozialen Netzwerken beschimpft.

Der HSV zeigte sich hart, wollte sich nicht erpressen lassen. Doch dann kam Pierre-Michel Lasogga ins Spiel. Der Angreifer hatte sich festgelegt, wollte nach Hamburg wechseln. Einziges Manko: fehlende Kohle.

Der Vorstand grübelte über Finanzierungsmöglichkeiten. Es gab nur zwei Lösungen: ein Darlehen von Milliardär Klaus Michael Kühne oder eben den Verkauf von Calhanoglu. Da keine Einigung mit dem HSV-Gönner erzielt wurde, ließ man den Mittelfeldspieler ziehen.

Damit zeigte sich auch Kühne einverstanden und ließ verlauten, dass er seine Bedenken bei einem Verkauf aufgegeben habe. Die HSV-Bosse versuchen nun, den Neuaufbau der Mannschaft voranzutreiben. „Pierre ist ein wichtiger Spieler. Wir freuen uns, dass er bei uns ist“, sagte Sportchef Oliver Kreuzer, der den Wechsel von Calhanoglu mit „Wehmut“ betrachtet.

Ein Wiedersehen mit Hakan gibt es übrigens am zehnten Spieltag. Dann ist Leverkusen in Hamburg zu Gast.



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