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„Wir haben ihn im Auge“: Nimmt Löw Arsenal-Youngster Gnabry mit zur WM?

Serge Gnabry im Trikot der deutschen U19-Nationalmannschaft.

Serge Gnabry im Trikot der deutschen U19-Nationalmannschaft.

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Getty

London -

Joachim Löw (53) plant die WM-Sensation! Der Bundestrainer hat sich in ein Fußball-Juwel verguckt.

Serge Gnabry heißt der junge Kerl. 18 Jahre alt. Profi vom FC Arsenal. In London haben sie in so getauft: „The German Wunderkind“. Geboren in Stuttgart. Sein Vater Ivorer.

Drei Jahre lang wurde er von einem Arsenal-Scout beobachtet. Dann schlugen die Londoner zu. Mit 16 wechselte Gnabry vom VfB Stuttgart zu Arsenal. Und damit begann das Fußballmärchen des pfeilschnellen Offensivspielers.

Jetzt kann es zur Krönung kommen. Löw überlegt tatsächlich, ob er Gnabry noch ein WM-Türchen offenhält.

Löw: „Der Junge ist richtig gut, er hat außergewöhnliche Qualitäten.“ Wir haken beim Bundestrainer nach. Herr Löw, könnte er noch auf den WM-Zug nach Brasilien springen? Löw: „Das lasse ich noch offen. Wir haben ihn im Auge.“

Löw und sein Assistent Hansi Flick sahen Gnabry erstmals live am 28. September. Sie kamen, um Mesut Özils Auftritt gegen Swansea City zu sehen. Und verliebten sich in den kleinen (1,73 Meter) Fußball-Flitzer.

Gnabry spielte von Beginn an, erzielte seinen ersten Treffer in der Premier League. Da war er gerade einmal 18 Jahre und 76 Tage alt. Und stürmte ins Notizbuch der DFB-Trainer.

Er ist ein Typ, wie wir ihn seit langem nicht hatten. Schnell wie David Odonkor, dribbelstark wie Arjen Robben. Und eiskalt vorm Tor wie Thomas Müller. Genau so ein Typ, den Löw mag. Und: Gnabry kommt aus der Arsene-Wenger-Schule. Schnelles Kombinationsspiel. Genau der Löw-Stil.

Wenger sagt übers deutsche Supertalent: „Er hat was Besonderes.“ Unberechenbar, kreativ, immer für eine Fußball-Überraschung gut, nicht zu halten.

Sollte Löw den jungen Mann, der seinen Vertrag in Arsenal gerade bis 2018 verlängerte, tatsächlich nominieren, würde Gnabry vor Stolz platzen. „Es wäre das Größte für mich, einmal fürs deutsche A-Nationalteam aufzulaufen“, sagte er, „davon träumt man doch bereits als kleines Kind.“

Der Traum könnte bald wahr werden....




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