TORGELOW SV GREIF - HSV
Van Nistelrooy rettet den HSV: 5:1 gegen Greif
Die Noten der MOPO-Redaktion
Die Noten der MOPO-Redaktion
Demel: Hinten bügelte er so Manches aus, nach vorn aber muss noch deutlich mehr kommen. Note 4
Westermann: So eine katastrophale erste Hälfte hat er vielleicht noch nie gespielt. Zum Glück gab es noch eine zweite. Der Gesamteindruck aber blieb mangelhaft. Note 5
Mathijsen: Fiel kaum auf, machte seine noch fehlende Fitness mit Routine wett. Note 4
Elia: Musste hinten links ran – es wird die Ausnahme bleiben. Tat sich schwer gegen die dicht gestaffelten Amateure. Note 4
Jarolim: Versuchte Ordnung ins Spiel zu bringen. So richtig gelang es erst in Hälfte zwei. Note 3
Zé Roberto: Schonte seine Kräfte für den Bundesligaauftakt. Dann wird und muss er präsenter sein. Note 4
Petric: War einer der ersten, die Torgefahr ausstrahlten. Dabei blieb es dann aber auch. Note 4
Guerrero: Zunächst sehr fahrig. Nach dem Wechsel nutzte er die Räume dann besser, traf und bereitete vor. Note 3
Pitroipa: Erneut mangelte es ihm an Durchschlagskraft. Wuselte zumindest den einen oder anderen Torgelower müde. Note 4
Van Nistelrooy: Ohne ihn hätte es tatsächlich eng werden können. Aber er ist ja da. Note 1,5
Rost: Verhinderte den ganz frühen Rückstand, wirkte auch ansonsten wach. Note 2,5
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Zumindest ein Hamburger war dann doch in aller Munde. „Ruud, ich will ein Kind von dir!“, hallte es von der Haupttribüne der Gießerei-Arena, als der Mann des Tages nach 81 Minuten das Feld verließ. Avancen eines männlichen Fans, was aber nicht weiter störte, denn ohnehin war ganz Torgelow schon seit Tagen im Van-Nistelrooy-Fieber. Völlig zu Recht. Der Torjäger sorgte mit seinem Dreierpack für die wenigen Höhepunkten des Pokal-Pflichtauftrittes, den der HSV mit 5:1 (1:1) für sich entschied. Doch es war noch reichlich Sand im Getriebe.
David Jarolim nannte das Kind als einer der Wenigen beim Namen. „So können wir nicht spielen“, moserte der Ex-Kapitän. „Da ist es egal, ob der Gegner in der fünften Liga oder Bundesliga spielt. Das war enttäuschend. Wir hatten von Beginn an keine Spannung.“
Genau so war es. 8000 Fans trauten zunächst ihren Augen nicht – denn die Torgelower Oberligakicker stürzten den HSV zunächst von einer Verlegenheit in die andere. Pankau enteilte Westermann, scheiterte mutterseelenallein an Rost (3.). Neun Minuten später bediente Pankau dann Beck, der daneben zirkelte. Es lag was in der Luft.
Gut nur, dass der HSV van Nistelrooy hat. Nach Pitroipas Pfostenschuss ging der Holländer keine Kompromisse ein, nagelte den Abpraller ins Netz (34.). Schon die Entscheidung? Denkste! Wieder entwischte Pankau Westermann und traf klasse zum Ausgleich (42.). Torgelow stand Kopf – und witterte eine Sensation.
HSV - Torgelower SV Greif
Bildergalerie ( 22 Bilder )
HSV - Torgelower SV Greif
Der Torgelower Mike Keyser (u.), Ze Roberto (l.) und Eljero Elia vom HSV.
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Markus Zschiesche (l.), Mladen Petric (r.)
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Ein zufriedener Armin Veh.
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David Jarolim (HSV, o.) und Denis Novacic.
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Ruud von Nistelrooy nach seinem ersten Treffer.
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Mladen Petric und Van The Man.
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Marcin Mista (l.), Ruud van Nistelrooy und Andre Greulich.
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Van Nistelrooy und Marcin Mista fighten um den Ball.
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Für ihn lief es nicht so gut: Heiko Westermann
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Marcin Mista (l.) und Eljero Elia
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Guy Demel und Christian Beck
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David Jarolim und Christian Beck.
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Heiko Westermann lässt sich von Daniel Pankau ausspielen.
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2:1. Torschütze Paolo Guerrero freut sich mit Eljero Elia.
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Paolo Guerrero jubelt über das 2:1
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Ruud van Nistelrooy jubelt über seinen Treffer.
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Ruud van Nistelrooy jubelt über seinen Treffer.
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Freistoß für Ruud van Nistelrooy
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Mladen Petric und Eljero Elia freuen sich über das gewonnene Match.
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Ze Roberto jubelt den Fans zu.
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Guy Demel (l.) im Zweikampf mit Christian Beck
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Erst nach dem Wechsel fand der HSV besser ins Spiel. Die Kräfte der Amateure schwanden – und die Profis schlugen gnadenlos zu. Guerreros Freistoßtor aus 20 Metern eröffnete den kleinen Torreigen (54.). Es folgte die Van-the-Man-Show. Zunächst traf van Nistelrooy nach Guerreros Flanke per Kopf zum 3:1 (54.), zur Krönung seines Arbeitstages sogar aus 25 Metern per Freistoß (67.) – sein dritter Streich „Ich hab’s im Training geübt“, versicherte er später lachend. „Diesen habe ich voll getroffen!“
Nachdem van Nistelrooy nach feinem Solo auch noch Jarolim das 5:1 auflegte (81.), war die Hamburger Welt in Ordnung. „Man muss dem Gegner Respekt zollen“, stellte Sportchef Bastian Reinhardt klar. Doch auch ihm blieb nicht verborgen, „dass wir im ersten Durchgang Abstimmungsprobleme hatten. Später sah es dann endlich so aus, wie es aussehen muss.“
Gegen Torgelow mag so was noch gut gehen, da reicht dann eine vernünftige Hälfte. Wo aber steht der HSV vor dem Bundesliga-Auftakt gegen Schalke? Ein van Nistelrooy allein wird dann nicht reichen.