Themen: Ivica Olic | Marcelo Díaz | Josef Zinnbauer
Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Spielberichte
Alle Spielberichte des HSV

MOPOSportHSVSpielberichte
Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 

Nächste Heimpleite gegen Freiburg: 1:3! HSV wie ein Absteiger

Es tut nur noch weh: Ivo Ilicevic, immerhin HSV-Torschütze  gegen Freiburg, liegt am Boden.
Es tut nur noch weh: Ivo Ilicevic, immerhin HSV-Torschütze gegen Freiburg, liegt am Boden.
 Foto: WITTERS

Thorsten Fink war sich seiner Sache sicher. „Wir werden gewinnen“, kündigte der Trainer des HSV vorm Kellerkick gegen Freiburg an – und lag kräftig daneben. Nach dem 1:3 (0:2) gegen die Breisgauer nimmt die Krise der Hamburger dramatische Züge an.

Mehr dazu

Um 16.59 Uhr setzte in der Imtech Arena die große Völkerwanderung ein. Gerade hatte Makiadi zum 0:3 getroffen, da strömten Tausende zu den Ausgängen und wollten nur noch weg. Aufbruchsstimmung im Volkspark – nur eben in die völlig falsche Richtung. Die Katastrophe in Form des Abstiegs rückt für den HSV immer näher. Machen die Profis so weiter, geht’s in der neuen Saison nach Sandhausen (steigt wohl in die 2. Liga auf) ...

Umfrage Sport

Wer’s noch immer nicht kapiert hat, wurde nach Abpfiff von Fink ins Bild gesetzt. „Wir können das Wort Abstiegskampf jetzt in den Mund nehmen“, ließ der Trainer wissen. Nach einem Auftritt, bei dem der HSV alle Attribute offenbarte, die einen Abstiegskandidaten ausmachen: Mangelnde Cleverness, fehlende Ideen, totale Verunsicherung.

Selbst Thorsten Fink muss beim Spiel seiner Mannschaft wegschauen.
Selbst Thorsten Fink muss beim Spiel seiner Mannschaft wegschauen.
 Foto: dapd

Na klar, es gab sie auch diesmal, die Wenns und Abers. Doch es waren wenige. Was, wenn Tolgay Arslan seine hundertprozentige Chance nach drei Minuten genutzt hätte? Wie wäre die Partie ausgegangen, hätte Mladen Petric aus vier (!) Metern zum 1:2 verkürzt (59.)? Antworten darauf wird es nicht geben. Da blieb nur Leere. Fassungslosigkeit. Und nackte Angst.

Nachdem Petric Flums Schuss zum 0:1 ins eigene Netz abfälschte (20.), zerfiel der HSV in sich, erholte sich nicht mehr von diesem Schock. Bruma und Diekmeier konnten Caligiuris 0:2 nicht verhindern (43.), dann erhöhte Makiadi (72.). Allein Ilicevic verkürzte (75.). Der Rest war geprägt durch stumpfes Anrennen, ohne erkennbaren Druck. Zu wenig. Wieder mal.

Freiburg jubelt, der HSV (hier Slobodan Rajkovic) rutscht tiefer in den Tabellenkeller.
Freiburg jubelt, der HSV (hier Slobodan Rajkovic) rutscht tiefer in den Tabellenkeller.
 Foto: dapd

Die 52.414 Fans, so sie denn noch da waren, machten ihrem Ärger Luft, übergossen ihre Lieblinge mit Pfiffen. Welcher Profi aber würde sich nach der schon siebten Heimpleite dieser Saison darüber beschweren wollen?

Es läuten alle Alarmglocken. Und auch Dauer-Optimist Fink schlägt andere Töne an. „Wir müssen im Strafraum präsenter sein – vorn unsere Chancen nutzen, hinten die Zweikämpfe gewinnen“, so seine Analyse. „Wir haben es noch selbst in der Hand. Die Lage ist prekär, aber nicht aussichtslos.“

Fakt ist: Der HSV taumelt dem Abgrund entgegen, stürzt mehr und mehr ab. Ziehen die Profis nicht schleunigst den Fallschirm, endet die Saison mit der totalen Bruchlandung – dem Abstieg!

Auch interessant
Weitere Meldungen Spielberichte
Da ließ Jung die Dänen alt aussehen: Gideon Jung mit dem ersten Tor.

Und plötzlich läuft es rund! 16 Tage vorm Liga-Start bei den Bayern präsentierte sich der HSV so stark wie noch nie in diesem Sommer. 4:1 (3:0) in Flensburg gegen Aalborg BK. Ein Test, der Lust auf mehr machte.  mehr...

Was für ein Jubelschrei: Gojko Kacar feiert seinen Ausgleichstreffer gegen Freiburg.

Wieder Gojko Kacar. Wie schon in Mainz war der Serbe gegen Freiburg der Mann des Spiels. Mit seinem Last-Minute-Treffer rettete er dem HSV einen wichtigen Punkt beim 1:1 (0:1) gegen den Abstiegskonkurrenten Freiburg.  mehr...

Wie will sich diese HSV-Truppe noch retten?

Behrami-Aussetzer versaut Brunos HSV-Comeback: Was für ein bitterer Start für Bruno Labbadias Retter-Mission. In Bremen spielte seine Truppe lange recht gut mit, war auf Nullnummer-Kurs, doch dann änderte ein Foul von Valon Behrami alles.  mehr...

Kommentare
Zwischen 21 Uhr und 8 Uhr können Sie hier keine Kommentare schreiben. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Wählen
Aktuelle HSV-Videos
Holmes

Abnehmen mit Fitmio

HSV-Quiz
Platz 5: HSV-Fanliebling Sergej Barbarez bringt es in 174 Bundesligaspielen auf 65 Tore.

Mladen Petric hat für den HSV bislang 31 Bundesliga-Tore erzielt. Das reicht noch nicht für die Top 20 aller Zeiten. Wer's geschafft hat, lesen Sie hier.

Zur mobilen Ansicht wechseln