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Debakel in Hoffenheim: 0:4! So spielt ein Absteiger, HSV!

Absteiger? Gojko Kacar und Marcus Berg ratlos in Hoffenheim.
Absteiger? Gojko Kacar und Marcus Berg ratlos in Hoffenheim.
Foto: WITTERS

Was für ein Rückschlag für den HSV! Statt sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen, setzte es in Hoffenheim ein peinliches 0:4 (0:2). Die desolaten Hamburger ersparen ihren Fans in dieser Saison aber auch gar nichts.


Die Konkurrenz hatte den HSV zum großen Befreiungsschlag eingeladen, er musste nur noch dankend annehmen. Doch daraus wurde nichts. Hertha, Köln und Augsburg hatten kräftig vergeigt – können wir auch, sagten sich die HSV-Profis. Und zeigten in Hoffenheim einmal mehr, warum sie so tief im Keller stehen. Thorsten Finks Team präsentierte sich wie ein Absteiger!

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Dabei begann der HSV (mit Arslan, Kacar und Sala für Petric, Aogo und Tesche in der Startelf) richtig passabel. Ilicevic und Sala (im Nachschuss) hatten schon nach 30 Sekunden (!) klasse Einschusschancen. Mehr als 70 Prozent Ballbesitz besaß der HSV in der ersten Viertelstunde. Klingt super – bringt aber nichts, wenn hinten so vieles schief läuft.

Wieder jubeln die Hoffenheimer. Hier nach dem 2:0 durch Sejad Salihovic.
Wieder jubeln die Hoffenheimer. Hier nach dem 2:0 durch Sejad Salihovic.
Foto: Bongarts/Getty Images

Zunächst klärte Sala eine Rudy-Ecke nicht konsequent, Vestergaards Distanzschuss fälschte Bruma per Kopf ins eigene Netz ab – das 0:1 (17.). „Aus dem Nichts“, so sah es auch Hoffenheims Stadionsprecher. Acht Minuten später ging’s noch tölpelhafter zu. Westermann wollte die Kugel klären, erwischte aber den heraneilenden Schipplock, der das Geschenk dankend annahm und abtauchte. Salihovic hämmerte den fälligen Elfer oben rechts rein – 0:2 (25.). Zwei Fehler, zwei Gegentore. Was nutzt da aller Elan?

Kann das Debakel seiner Mannschaft nicht mit ansehen: HSV-Trainer Thorsten Fink.
Kann das Debakel seiner Mannschaft nicht mit ansehen: HSV-Trainer Thorsten Fink.
Foto: WITTERS

Bitter, dass es genau so weiter ging. Kacar traf nach Töre-Freistoß per Kopf die Latte (47.), dann schoss Ilicevic Starke warm (49.). Ein Fünkchen Hoffnung, ehe die Akte drei und vier des Hamburger Defensiv-Trauerspiels aufgeführt wurden. Johnson lief wunderschön Slalom durch die HSV-Abwehr, schloss zum 0:3 ab (51.). Dann ließ sich Westermann die Kugel von Schipplock abluchsen, der trocken per vollendete – 0:4 (59.).

Eine richtige Packung. Ein Desaster, das Schlimmes für die restlichen vier Saisonpartien befürchten lässt. Schon am Sonnabend (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.DE) kommt das wiedererstarkte Hannover in die Imtech Arena. Macht der HSV so weiter wie in Hoffenheim, bleibt wohl nur die Hoffnung, dass auch die Konkurrenz bis Saisonende immer weiter verliert.

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