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Das Bangen geht weiter: 1:2! St. Pauli verliert in Fürth

Laufduell zwischen Patrick Funk (l.) und Ex-Kiezkicker Gerald Asamoah. Der Stürmer traf zum 2:0 für Fürth.
Laufduell zwischen Patrick Funk (l.) und Ex-Kiezkicker Gerald Asamoah. Der Stürmer traf zum 2:0 für Fürth.
 Foto: Bongarts/Getty Images

Dem Befreiungsschlag gegen Berlin folgte der Rückschlag von Fürth: Der FC St. Pauli verlor Freitagabend mit 1:2 (0:1) (Liveticker zum Nachlesen) beim Spitzenreiter und fast sicheren Aufsteiger. Schlimmstenfalls droht am Wochenende sogar der Absturz auf Platz fünf.

Die Start-Elf vom Union-Krimi soll es auch im Frankenland richten, doch schon nach sechs Minuten ist alle Euphorie verflogen. Ein böser Fehlpass von Kruse im Aufbau lädt Fürth zum Angriff über die linke Seite ein, Sararer bringt den Ball nach innen, Schmidtgal hält den schwächeren rechten Fuß hin, und von der Pike prallt der Ball gen Tor, senkt sich unhaltbar für Tschauner ins lange Eck. Früher Rückstand beim Tabellenführer, der erst 22 Gegentreffer kassiert hat und das heimstärkste Team der Liga stellt – schlimmer hätte es nicht losgehen können.

Zwar zeigen sich die Kiezkicker nicht geschockt, doch schnell wird klar, dass die Aufgabe eine schwer lösbare ist. Fürth ist überragend organisiert, lässt bis auf eine Halbchance von Morena (11.) nichts zu, zumal die Hamburger im Spiel nach vorne zu häufig zu schlampig agieren. Defensiv steht St. Pauli allerdings prima, was zur Folge hat, dass das Geschehen bis zur Pause einigermaßen ereignisarm vor sich hin plätschert.

Das ändert sich mit Wiederanpfiff. Naki hat nach Daube-Vorarbeit den Ausgleich auf dem Fuß, scheitert aber aus fünf Metern an Keeper Grün (49.). Dann beginnt die Zeit des bis dahin unauffälligen Gerald Asamoah. Sein Versuch, einen Elfer zu schinden, bringt dem Ex-Hamburger Gelb und diverse Texte der ehemaligen Kollegen ein (51.). Eine knappe Viertelstunde später aber hält „Asa“ unbedrängt die Rübe in einen Schmidtgal-Eckball, Tschauner ist noch dran, lenkt die Kugel an den Pfosten, ehe sie doch die Linie überschreitet. Das 2:0 (64.), die Entscheidung.

Denn St. Pauli bleibt nach vorne komplett harmlos, während die Fürther, die bei einer Niederlage von Düsseldorf am Montag in Dresden schon aufgesteigen wären, jetzt Bock auf mehr haben. Abermals Asamoah (70.) sowie Klaus (71.) scheitern jedoch an Tschauner. Sagliks Anschlusstreffer nach einer Bruns-Ecke (90.+1) kommt zu spät, um die Geschichte noch zu drehen.

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