Sechs Monate nach dem Tod des Pornostars „Sexy Cora“ (23) liegen nun erste Ergebnisse aus der Untersuchung von Gewebeproben vor: Carolin Wosnitza hatte keine Drogen, keine Wachstumshormone und keine Medikamente im Blut.
Das Gutachten zu den rätselhaften Todesumständen hat ein auswärtiger Chefarzt für Anästhesie im Auftrag der Hamburger Staatsanwaltschaft erstellt. Geklärt werden sollte etwa, welche Reanimationsmaßnahmen nach dem fatalen Herzstillstand in der Alsterklinik ergriffen worden waren, ob ärztliche Kunstfehler vorliegen.
Nicht alle Fragen konnte der Experte beantworten: „Wir haben ein weiteres Gutachten bei einem zweiten Mediziner in Auftrag gegeben“, so Wilhelm Möllers, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Erst wenn dieses Gutachten vorliegt, entscheidet die Staatsanwaltschaft, ob sie den Schönheitschirurgen und die Anästhesistin wegen fahrlässiger Tötung anklagt.
Fest steht bislang: Es gibt keine Hinweise auf Drogen. Die Ärzte der Alsterklinik hatten nach dem Tod ihrer Patientin gemutmaßt, dass die junge Frau einen Herzstillstand erlitten habe, weil sie möglicherweise illegale Substanzen im Blut hatte. Carolin Wosnitza fiel bei ihrer fünften Brustvergrößerung ins Koma. Laut Behandlungsprotokollen hatten die Ärzte der Alsterklinik erst eine Stunde danach den Notarzt alarmiert.
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