Ob Pille, Kondom oder Diaphragma: Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Verhütungsmethoden. Doch etliche Frauen werden aber auch heute noch schwanger, obwohl sie eigentlich verhütet haben. Welche Methode ist also wirklich sicher? Wir geben einen Überblick.
Während einige Verhütungsmethoden bei korrekter Anwendung als sicher gelten, sind andere wiederum nicht oder nur in Kombination zu empfehlen. Zu den sichersten Verhütungsmitteln zählen nach wie vor die Anti-Baby-Pille und der Verhütungsring, zu den weniger sicheren das Frauenkondom und der Coitus interruptus.
Was besagt der Pearl-Index?
Die Sicherheit, durch Geschlechtsverkehr unter Anwendung von Verhütungsmethoden nicht schwanger zu werden, kann man nach der Formel von Raymond Pearl, dem sogenannten Pearl-Index, beurteilen. Nach dieser Formel berechnet man die Zahl der ungewollten Schwangerschaften unter Anwendung einer bestimmten Verhütungsmethode. Ein Pearl-Index von 1 bedeutet zum Beispiel, dass eine von 100 Frauen mit der gewählten Methode innerhalb eines Jahres ungewollt schwanger geworden ist.
Es gilt also: Je kleiner der Pearl-Index, desto sicherer die Methode. Wir zeigen die Verhütungsmethoden im Überblick.
Foto: dpaHeute sind immer noch dreißig Prozent der werdenden Mütter hierzulande schwanger, obwohl sie eigentlich verhütet haben. Das heißt, die ideale Methode zur Empfängnisverhütung wurde offenbar noch nicht gefunden.
Einen sehr sicheren Schutz vor einer Schwangerschaft bietet bei sehr regelmäßiger Einnahme die Anti-Baby-Pille. Sie sorgt dafür, dass der Eisprung mithilfe von Hormonen unterdrückt wird. Weniger als eine von hundert Frauen, die die Pille nehmen, wird innerhalb eines Jahres schwanger.
1. Seit wann gibt es die Pille?
1960 wurde die Anti-Baby-Pille in den USA erfunden. Ein Jahr später kam sie nach Deutschland. Seitdem ist sie das mit Abstand beliebteste Verhütungsmittel.
Foto: dpaGanz anders sieht dagegen die Sicherheit bei der Scheidenspülung aus. Diese Methode sollten Frauen besser nicht anwenden, da sie mehr als unsicher ist. Fast ein Drittel von hundert Frauen, die die Scheidenspülung anwenden, wird innerhalb eines Jahres schwanger!
Der sogenannte Pearl-Index gibt einen Überblick, welche Verhütungsmethode wie sicher ist. Unsere Bildergalerie zeigt den Index – von der Enthaltsamkeit bis zum Verhütungscomputer.
1. Auf die Länge kommt es an
Je länger der Penis, desto größer das Lustempfinden für die Frau – so einfach ist das nicht. Einfacher zum Orgasmus kommen Frauen in der Regel ohnehin durch die Stimulation der Klitoris. Wichtiger als die Länge ist eher der Umfang des männlichen Geschlechtsteils. Der Durchschnittspenis ist übrigens laut einer Studie erigiert 14,48 Zentimeter lang bei 3,95 Zentimetern Durchmesser.
Foto: dpa
Bestimmen Sie Ihr tatsächliches Alter!