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Ungewöhnliche Grabstätten: Schon mal auf einem fröhlichen Friedhof gewesen?

Ein Besuch auf dem Friedhof muss nicht immer nur traurig sein, im Gegenteil: In Rumänien gibt es den „fröhlichen Friedhof“. Die Grabkreuze dort zeigen Bilder und humorvolle Verse der Verstorbenen in Alltagssituationen oder im Moment des Todes.

Der „Fröhliche Friedhof“ gehört zu den beliebtesten Touristenzielen in Rumänien.
Der „Fröhliche Friedhof“ gehört zu den beliebtesten Touristenzielen in Rumänien.
Foto: Tripadvisor

Manch einer bekommt eine Gänsehaut, andere nutzen ihn für einen romantischen Spaziergang: Friedhöfe sind ganz besondere Orte, die viel über die vergangenen Bewohner und die Geschichte einer Stadt aussagen. Dabei liegt stets ein Hauch von Mystik, Nostalgie und Vergänglichkeit in der Luft. Besonders alte Friedhöfe mit detailreichen Grabsteinen, prominenten Toten oder verwitterten Gräbern locken Jahr für Jahr viele Besucher an. Die Reise-Website Tripadvisor hat zehn europäische Friedhöfe zusammengestellt, die von Reisenden besonders gut bewertet wurden. Wir stellen sie vor.

Falco und der „fröhliche Friedhof“

Wer sich für die Gräber berühmter Verstorbener interessiert, ist auf dem Wiener Zentralfriedhof gut aufgehoben. Hier liegen die sterblichen Überreste von Mozart, Schubert, Beethoven und auch Falco. Besucher sollten allerdings etwas Zeit mitbringen: Mit einer Fläche von fast 2,5 Millionen Quadratmetern zählt er zu den größten Friedhofsanlagen Europas. Wer das nicht zu Fuß ablaufen will, kann sich Teile des Friedhofs auch während einer Fiakerfahrt ansehen.

Auf dem Mirogoj-Friedhof in Zagreb sind alle Religionen räumlich gleichgestellt.
Auf dem Mirogoj-Friedhof in Zagreb sind alle Religionen räumlich gleichgestellt.
Foto: Tripadvisor

Etwas weniger getragen geht es in Rumänien zu: Der „Fröhliche Friedhof“ ist eines der beliebtesten Touristenziele des Landes. Seit den 1930iger Jahren hat der Holzschnitzermeister Stan Ioan Patras blaue Grabkreuze geschnitzt und bunt bemalt. Sie zeigen Bilder und humorvolle Verse der Verstorbenen in Alltagssituationen oder im Moment des Todes. So schmückt das Grab eines Mannes, der an seinem Alkoholismus starb, ein umgekipptes Glas. Auf anderen ist eine Köchin zu sehen, die von ihrer Suppe nascht, und auf dem Kreuz eines Unfallopfers thront ein zerbeultes Auto.

Diese und noch mehr Friedhöfe, die man gesehen haben muss, zeigen wir in der Bildergalerie.

(jym)

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