Horror-Opa: „Was soll ich denn in der Psychiatrie?“
Von
Stephanie Lamprecht
„Mache ich einen verrückten Eindruck?“ Otto H. (79) soll in der Psychiatrie untergebracht werden. Foto: TVR News
Otto H. (79) soll seine Ehefrau Käthe (✝79) im August 2011 erschlagen, zerstückelt und verbrannt haben. Gruselig: Eine Nachbarin hat am Abend vor der Bluttat einen gellenden Schrei von nebenan gehört. Derzeit verhandelt das Landgericht Stade über die Unterbringung des offenbar psychisch kranken Rentners, der auch am Dienstag wieder alle Vorwürfe empört von sich wies.
Wütend beschwert der kleine, grauhaarige Mann sich über die Fesseln, die die Justizbeamten ihm angelegt haben. Auf dem Transport von der Psychiatrie zum Landgericht soll er seine Begleiter aggressiv bedroht haben. „Ich hab’ doch keinen umgebracht!“, klagt er in Richtung des Richtertisches. Der Vorsitzende Richter ruhig: „Sie stehen unter Mordverdacht.“ Otto H. verdutzt: „Immer noch?“
Die Indizien lassen keinen Zweifel: Otto H. hatte Blutspritzer auf der Brille und der Armbanduhr, an seiner Säge fand die Polizei Gewebereste seiner Frau, auf der Kellertreppe sind Schleifspuren zu sehen, als hätte jemand blutige Säcke die Stufen hochgezerrt. Im Umkreis von fünf Kilometern fanden die Ermittler Körperteile der alten Dame.
Im Keller hat Otto H. vermutlich seine Frau getötet und die Leiche zerteilt, wenige Monate nach der goldenen Hochzeit. „Ich hab’ die Frau nicht umgebracht“, beharrt Otto H. Er sagt meist „die Frau“, selten „meine Frau“. Dann scheppert er mit seinen Fußfesseln: „Können die jetzt mal ab?“
Seine Version: „Die Frau ist auf der steilen Kellertreppe ausgerutscht, ich hab’ sie verbunden und zum Arzt nach Buxtehude gefahren. Als ich sie wieder abholen wollte, sagten die mir beim Arzt, dass sie in ein Auto gestiegen ist.“ Seine Frau habe sich das Leben genommen: „Und ich musste das Blut im Keller wegmachen.“
Mehrere Nachbarinnen erzählen, wie Otto H. sie in Angst und Schrecken versetzt habe: „Der hat seit Jahren immer so anzügliche Reden geführt“, sagt eine 75-Jährige, „wenn ich Unkraut jätete, kam er an den Zaun und fragte ,Soll ich dich auch mal pinseln?‘“
Käthe H. habe sehr unter ihrem Mann gelitten: „Wenn er das Haus verließ, hörte man noch manchmal, wie er ,Arschloch!‘ rief.“ Am Abend vor dem Verschwinden ihrer Nachbarin habe sie einen gellenden Schrei gehört und ein Poltern.
Otto H. hört sich die Schilderungen kopfschüttend an, will dann wissen, ob er zurück in das psychiatrische Krankenhaus gebracht wird. Der Richter nickt. Otto H.: „Was soll ich da? Mache ich einen verrückten Eindruck?“ Fortsetzung 14. Februar.
Carolin H. (41) erdrosselt in Hammah ihre schlafenden Töchter. Anschließend durchlöchert sie die kleinen Körper mit Messerstichen. Eine innere Stimme soll ihr befohlen haben, Odilie (†3) und Maria (†5) zu töten, sagte sie der Polizei.
MÄRZ 2011
Weil Vadim S. (†71) sie misshandelte, erschlug Irina S. (65) ihren Ehemann in der gemeinsamen Wohnung in Stade. Anschließend zerstückelte sie die Leiche. Irina S. erhängte sich im April in ihrer Zelle.
NOVEMBER 2010
In einem Hotelzimmer in Stade wird eine Frauenleiche gefunden. Die 31-Jährige wollte ihren Schwager (36) offenbar zum Sex zwingen, der wollte nicht und erwürgte die Frau.
NOVEMBER 2008
Schlimm zugerichtet finden Polizisten bei der Buxtehuder Disco „Garage“ die Leiche von Kristin L. (†21). Der Täter, Timmi L. (27), hatte die Studentin vergewaltigt, misshandelt und erwürgt.
Juli 2008
In einem Maisfeld bei Stade wird die Leiche von Verena J. (†75) gefunden – mit eingeschlagenem Kopf. Die Mörderin der reichen Frau aus Blankenese, Adelheid B. (53), sagte vor Gericht, dass Verena J. ihr gesagt habe, dass sie sterben wolle.
Die Polizei ist sich sicher, dass Otto H. (78) seine Frau Käthe ermordet hat. Leichenteile der Frau fanden die Ermittler am Straßenrand bei Goldbeck (Landkreis Stade).
In der Nähe des Örtchens Goldbeck bei Buxtehude haben Autofahrer am Freitagabend brennende Leichenteile am Straßenrand entdeckt. Ein 79-Jähriger soll seine 72 Jahre alte Frau getötet und ihre Leiche zerstückelt haben.
Foto: dapd
In der Nähe des Örtchens Goldbeck bei Buxtehude haben Autofahrer am Freitagabend brennende Leichenteile am Straßenrand entdeckt. Ein 79-Jähriger soll seine 72 Jahre alte Frau getötet und ihre Leiche zerstückelt haben.
Foto: (c) Ruega
In der Nähe des Örtchens Goldbeck bei Buxtehude haben Autofahrer am Freitagabend brennende Leichenteile am Straßenrand entdeckt. Ein 79-Jähriger soll seine 72 Jahre alte Frau getötet und ihre Leiche zerstückelt haben.
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In der Nähe des Örtchens Goldbeck bei Buxtehude haben Autofahrer am Freitagabend brennende Leichenteile am Straßenrand entdeckt. Ein 79-Jähriger soll seine 72 Jahre alte Frau getötet und ihre Leiche zerstückelt haben.
Foto: dpa
In der Nähe des Örtchens Goldbeck bei Buxtehude haben Autofahrer am Freitagabend brennende Leichenteile am Straßenrand entdeckt. Ein 79-Jähriger soll seine 72 Jahre alte Frau getötet und ihre Leiche zerstückelt haben.
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In der Nähe des Örtchens Goldbeck bei Buxtehude haben Autofahrer am Freitagabend brennende Leichenteile am Straßenrand entdeckt. Ein 79-Jähriger soll seine 72 Jahre alte Frau getötet und ihre Leiche zerstückelt haben.
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Nach dem Stückel-Mord bei Buxtehude, fehlen noch immer Teile der Frauenleiche. Die Polizei hat jetzt Leichenspürhunde eingesetzt, um die fehlenden Überreste zu finden.
Foto: (c) Ruega
Nach dem Stückel-Mord bei Buxtehude, fehlen noch immer Teile der Frauenleiche. Die Polizei hat jetzt Leichenspürhunde eingesetzt, um die fehlenden Überreste zu finden.
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Nach dem Stückel-Mord bei Buxtehude, fehlen noch immer Teile der Frauenleiche. Die Polizei hat jetzt Leichenspürhunde eingesetzt, um die fehlenden Überreste zu finden.
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Nach dem Stückel-Mord bei Buxtehude, fehlen noch immer Teile der Frauenleiche. Die Polizei hat jetzt Leichenspürhunde eingesetzt, um die fehlenden Überreste zu finden.
Nach dem Stückel-Mord bei Buxtehude, fehlen noch immer Teile der Frauenleiche. Die Polizei hat jetzt Leichenspürhunde eingesetzt, um die fehlenden Überreste zu finden.
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