Wegen der zunehmenden Vereisung wird der Schiffsverkehr im norddeutschen Elbabschnitt ab Freitag eingestellt. Die Eisbedeckung des Flusses zwischen Dömitz (Mecklenburg-Vorpommern) und Geesthacht (Schleswig-Holstein) betrage mittlerweile mehr als 55 Prozent, nachdem zu Wochenbeginn noch völlige Eisfreiheit geherrscht habe, sagte am Donnerstag eine Sprecherin des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lauenburg.
Acht der zehn auf dem Abschnitt verfügbaren Eisbrecher würden nach Hamburg verlegt, um dort den Hafen passierbar zu halten. Die im Oberlauf verbleibenden beiden Eisbrecher würden nur für Katastropheneinsätze bereitgehalten, würden jedoch keine Fahrrinne für die Binnenschifffahrt freibrechen, sagte die Sprecherin.