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Missverständliche Gesten: Das große 1x1 der Handzeichen

Vorsicht im Umgang mit Handzeichen, nicht in jedem Land haben sie dieselbe Bedeutung.

Vorsicht im Umgang mit Handzeichen, nicht in jedem Land haben sie dieselbe Bedeutung.

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dpa, Florian Bong-Kil Grosse

Bei der Verständigung mit Einheimischen am Urlaubsort nutzen viele Reisende schon mal Hände und Füße. Doch Vorsicht: Manche Handzeichen haben im Ausland eine ganz andere Bedeutung. Wir klären auf.

Gesten und Handzeichen sind von Kultur zu Kultur sehr verschieden. Wer die Codes nicht beherrscht, kann schnell in ein Fettnäpfchen treten. Denn ein- und derselbe Fingerzeig kann in einem Land etwas völlig harmloses meinen, im anderen aber eine vulgäre Beleidigung sein.

Die Daumen-hoch-Geste zum Beispiel ist hierzulande völlig unmissverständlich ein Ausdruck von Anerkennung und Freude. Im Kanada wird sie hingegen nur von Trampern benutzt. Und wer sich in Afghanistan, Iran oder dem Irak aufhält, sollte die Geste äußerst sparsam einsetzen, hier kommt sie nämlich einer üblen Beschimpfung gleich.

Einen guten Überblick über die wichtigsten Gesten bietet eine App. Die Auslandskorrespondentinnen Julia Grosse und Judith Reker haben die Smartphone-Applikation „Don’t Get Me Wrong“ („Versteh’ mich nicht falsch!“) herausgebracht. Hier finden Nutzer ein einfach aufbereitetes Programm mit vielen Bildern. Aufgeteilt in „Land“, „Sinn“ und „Form“ erklärt es die wichtigsten Gesten aus 50 Ländern von A wie Afghanistan bis Z wie Zypern.

In der Bildergalerie zeigen wir ein paar Beispiele für missverständliche Gesten – vom Victory-Zeichen bis zur Faust.