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Was war los?: Tonpanne im letzten Kurtulus-„Tatort“

Das letzte Bild des Mehmet Kurtulus (40) als Ermittler. Am Ende des Krimis gab es eine Tonpanne.
Das letzte Bild des Mehmet Kurtulus (40) als Ermittler. Am Ende des Krimis gab es eine Tonpanne.
 Foto: hfr/NDR

Die Ärzte geben auf: Ermittler Cenk Batu ist tot. Gestorben für Freundin Gloria, die weinend sein blutverschmiertes Gesicht streichelt. Eine dramatische Szene voller Verzweiflung – plötzlich durchbricht eine Stimme die Stille: „Ja, machste 2 1:30. Lutz macht das immer.“ Eine Tonpanne mitten im emotionalen „Tatort“-Ende!

Es geschieht ausgerechnet im letzten Auftritt von Schauspieler Mehmet Kurtulus: Um seine entführte Freundin zu retten, sollte Ermittler Batu den Bundeskanzler töten – und wurde dabei selbst erschossen. Kurtulus liegt reglos auf einer Bahre, die Freundin weint fassungslos, die Zuschauer trauern vor den Bildschirmen mit. Plötzlich die fremden Stimmen: Erst die „2 1:30“-Anweisung eines Mannes, ein Räuspern, dann kommt eine Frauenstimme hinzu: „Nur so, dass die kleinen Haare da weg sind.“

Wer sprach da und wie konnte das passieren? Wir haben beim Norddeutschen Rundfunk nachgefragt.

„Noch während des laufenden 'Tatorts' hat ein Techniker in Kiel den Tonkanal aus dem dortigen Wahlstudio zu früh geöffnet“, erklärt Sprecherin Iris Bents. „So war in der 'Tatort'-Schlussphase für wenige Sekunden zu hören, was zur selben Zeit im Wahlstudio gesprochen wurde. Eine bedauerliche Panne.“ Es war ARD-Wahlmoderator Jörg Schönenborn, der versehentlich beim „Tatort“ dazwischenredete.

Hier könnt ihr euch die Szene noch einmal ansehen:

„Die Ballade von Cenk und Valerie“ war der letzte Auftritt von Mehmet Kurtulus als Tatort-Ermittler. Der 42-Jährige verabschiedete sich nach vier Jahren von der Krimireihe, nun übernimmt Til Schweiger die Ermittlungen in Hamburg. Den letzten Einsatz von Cenk Batu schalteten im Schnitt 7,08 Millionen Zuschauer ein, das brachte der ARD einen Marktanteil von 19,9 Prozent ein. Bei den vorherigen fünf Krimis mit Kurtulus lag der Schnitt bei 6,83 Millionen Zuschauern.

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