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Shitstorm in Netzwerken?: Wirbel um PR-Kampagne für neue Ulmen-Show

Christian Ulmen startet eine neue Show.
Christian Ulmen startet eine neue Show.
Foto: dpa

Die Firma Ulmen.TV verschickte Freitag eine kryptische Pressemitteilung: Als Reaktion auf den „Shitstorm“ im Internet würde es eine Änderung im Konzept der neuen Gameshow „Who wants to fuck my girlfriend?“ geben. Mehr Infos würden in einem Youtube-Clip verkündet.

Shitstorm wegen Ulmen - war da was? In sozialen Netzwerken findet man wenig dazu. Eher liegt der Verdacht nahe, dass es sich um eine ausgeklügelte Werbe-Strategie für das neue Format auf dem Spartensender Tele 5 handelt (Beginn: 14. Februar).

Hintergrund: Für die neue Sendungsreihe kehrt Christian Ulmens nerdige Kunstfigur Uwe Wöllner auf den Bildschirm zurück. Uwe Wöllner hat die Show „Who wants to fuck my girlfriend?“ laut Drehbuch erfunden.

Das Konzept: Zwei Männer treten mit ihren Freundinnen gegeneinander an. Sie schicken ihre Partnerinnen zum Beispiel ins Bordell oder auf den Straßenstrich, um ihren „Marktwert“ testen. Am Ende gewinnt der Mann, dessen Frau die meisten eindeutigen Angebote bekommen hat. Ulmen plant damit offenbar eine Art Parodie auf Trash-Formate wie „Das Model und der Freak“.

In den Medien rief die Ankündigung der Show eine mittelmäßige Resonanz hervor. Auch auf der Facebookseite von Ulmen.TV wurde nur spärlich kommentiert. Im Interview mit dem Politikmagazin Cicero erklärte Ulmen jedoch, er habe „Morddrohungen“ von Feministinnen erhalten.

Doch wo ist der angebliche Shitstorm? Wenn es ihn tatsächlich gibt, dann läuft er wohl für die Öffentlichkeit im Verborgenen ab.

Dennoch bedankt sich das Team bei den Feministinnen für das angebliche Marketing-Instrument. In der ersten Ausgabe werde deshalb das Special „Who wants to fuck my lesbian girlfriend?“ gezeigt.

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