Er hat es schon wieder getan: Hier und da ließ Udo Lindenberg bereits verlauten, dass er still und heimlich in seinem „Atlantic“-Kämmerlein vom höchsten Amt der Republik träumt. Jetzt legte der Panikrocker im aktuellen „Playboy“ nach: „Wenn ich 70 bin, stehe ich bereit.“ Udo will Bundespräsident werden. Schnapsidee oder wahrer Wille?
Der 66-Jährige träumt noch ein bisschen weiter: „Dann müssten die aber vieles ändern am Protokoll. Dann kommen Staatsbesuche immer erst mittags, ohne militärische Ehren, direkt ans Bettchen, trinken schön Eierlikör und feiern Freundschaft und Frieden.“ Is’ klar, Udo! Mit dieser Einstellung kann er noch lange auf das Amt warten.
Ernsthafter hört sich da schon sein Bestreben an, Uno-Botschafter werden zu wollen. „Dass es wirklich eine Weltgemeinschaft ist, dafür möchte ich mich noch stärker einsetzen“, so Lindenberg im Interview. Bisher sei ihm die Uno nämlich „zu schlapp drauf“. Die Vereinten Nationen müssten entschlossener gegen Menschenrechtsverletzungen vorgehen. „Und zwar müssten sie demokratisch abstimmen. Es geht nicht an, dass ein Land wegen irgendwelcher Interessen die Weltgemeinschaft blockiert“, so der erklärte Angela Merkel-Fan Lindenberg.
Seine Forderung: „Deutschland als friedenspolitischer Impulsgeber müsste da ganz vorne stehen.“
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