„Geschmack, der es wert ist, dafür zu sterben“. Mit rabenschwarzen Slogans und TV-Kampagnen sorgt der „Heart Attack Grill“ in den USA für Furore. Da wird auch mal mit ungesunden Nahrungsmitteln geworben. Nun ist der Werbestar der Burger-Kette tot: Blair River (29) wog 214 Kilo.
Sie servieren „Bypass-Burger“, „Flatliner Fries“ und garantiert keine „Cola Light“. Und wer 160 Kilo auf die Waage bringt, isst im „Heart Attack Grill“ gratis. Damit wirbt das Fast-Food-Restaurant aus Phoenix, Arizona, auf seiner Internet-Seite.
Und warnt im TV-Spot, dass das Angebot nicht ungefährlich sei. Die ironischen Werbefilme der Burger-Kette waren in den USA ein Renner, und der dicke Mann, der sich in den Filmen vollstopft, wurde zum Star.
Nun ist Blair River gestorben – seine Freunde sprechen von einer Grippe, die sich zu einer Lungenentzündung entwickelt habe. Hat seine Fettleibigkeit (214 Kilo bei 1,80 m) zu seinem frühen Tod beigetragen? „Wäre er dünn gewesen, hätte er eine zehnmal größere Chance gehabt, die Lungenentzündung zu überleben“, so Jon Basso. Basso ist – zynisch genug – Gründer des Grill-Imbisses.