Meterhoch loderten die Flammen in den Nachthimmel. Immer wieder gab es Explosionen. Diverse Kleinkalibergewehre, Pistolen und Munition sind bei dem Brand eines Schützenhauses in Bergedorf ein Raub der Flammen geworden.
Es ist Sonnabend, 1.55 Uhr, als der Notruf bei der Feuerwehr eingeht. Schon auf der Anfahrt können die Retter den Feuerschein sehen. Das historische Reetdachgebäude der Bergedorfer Schützengesellschaft am Reinbeker Weg steht in Flammen. Rund 50 Feuerwehrmänner sind im Einsatz. Die Löscharbeiten dauern bis in die Mittagstunden. Dennoch brennt das Gebäude bis auf die Grundmauern nieder. Die Brandursache ist bislang unklar. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Hans Windmüller (62), Erster Vorsitzender des Schützenvereins: „Der ideelle Schaden ist unermesslich. Unsere Heimat wurde zerstört.“
RUEGA
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