Polizei
Einsätze in Hamburg, Razzien im Rotlichtmilieu auf der Reeperbahn, Unfälle und Crime-Geschichten

MOPOHamburgPolizei
Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 

„DrugTest 5000“: Neues Testgerät: Keine Chance mehr für Hamburgs Kiffer

Der 20-Jährige muss das Mundstück des Testers eine Minute im Mund halten. Zehn Minuten später bekam er sein Ergebnis: Negativ.
Der 20-Jährige muss das Mundstück des Testers eine Minute im Mund halten. Zehn Minuten später bekam er sein Ergebnis: Negativ.
Foto: Ruega

Da schlottert der Kiffer und der Kokser bangt: Die Polizei hat ein neues Drogentestgerät. Eine Speichelprobe, zehn Minuten warten – und schon ist das Ergebnis da.

„DrugTest 5000“, so heißt der Schrecken aller Rauschgiftkonsumenten – der Apparat ist die neue Waffe der Polizei gegen Drogen am Steuer. Am Montag stellte Hauptkommissar Rößler in der Verkehrsdirektion das neue Gerät vor.

Bisher mussten kontrollierte Autofahrer für einen Drogentest auf ein Stäbchen pinkeln – das war für alle Beteiligten keine schöne Prozedur. Der „DrugTest 5000“ funktioniert hingegen mit einer Speichelprobe.

Hauptkommissar Rößler und der „DrugTest 5000“. Das neue Drogentestgerät funktioniert statt mit Urin mit Speichel.
Hauptkommissar Rößler und der „DrugTest 5000“. Das neue Drogentestgerät funktioniert statt mit Urin mit Speichel.
Foto: Ruega

Etwa eine Minute hält sich der Proband ein Stäbchen in den Mund. Danach wird die schwarze Klappe am Kontrollapparat geöffnet, die Probe eingehängt. Zehn Minuten später gibt’s das Ergebnis.

Marihuana, Kokain, Heroin, Designerdrogen – das Gerät erkennt sie alle. Ob nun fünf Minuten nach dem Konsum oder bis zu zwei Tage danach. Ganz günstig ist das Gerät allerdings nicht.4.500 Euro kostet eins, zehn hat die Hamburger Polizei gekauft. Ein Test kostet 25 Euro.

Allerdings ersetzt die Prozedur den Bluttest nicht. „Das Gerät zeigt nur an, ob und welche Drogen konsumiert worden sind, nicht aber die Menge der Substanzen“, sagt Rößler.

Nach zehn Minuten zeigt der Display das Ergebnis  an – es kann direkt ausgedruckt werden.
Nach zehn Minuten zeigt der Display das Ergebnis an – es kann direkt ausgedruckt werden.
Foto: Ruega

Seit vergangenem Freitag ist der „Drugtest 5000“ im Einsatz. Bedarf gibt es genug: „Drogen im Straßenverkehr sind ein ernstes Problem“, so Rößler. 2010 gab es in Hamburg 86 Unfälle, weil Autofahrer sich unter dem Einfluss von Rauschgift hinter das Steuer gesetzt haben.

Zwar seien das weniger Unfälle, als von betrunkenen Autofahrern verursacht wurden (756), aber der Ausgang von Drogen-Crashs ist oft fatal: Bei 46 Prozent der Unfälle wurden Beteiligte schwer verletzt oder starben.

Weitere Meldungen Polizei
Symbolbild Cannabis-Pflanzen

Polizisten haben in einer Wilhelmsburger Wohnung eine Marihuana-Plantage entdeckt. Schuld daran war der Rauchmelder...  mehr...

Handy (Symbolfoto)

Ein 14-jähriger Junge ist in Bramfeld auf der Straße ausgeraubt worden. Die Täter waren kaum älter...     mehr...

Kameras wie diese sollen die Hamburger Polizisten vor gewalttätigen Übergriffen schützen.

Hamburgs Polizisten werden künftig mit einer Kamera auf der Schulter unterwegs sein. So soll die Zahl der Übergriffe auf Beamte verringert werden. Der Senat wird dafür heute einen Gesetzentwurf beschließen.  mehr...

Aktuelle Verkehrslage in Hamburg
Spritpreismonitor






Aktuelle Videos

Barmbek oder Blankenese, Eimsbüttel oder Eppendorf: Machen Sie den Test, welcher Hamburger Stadtteil am besten zu Ihnen passt!

Die besten Hamburg-Tipps

So wird der Kiez-Abend ein Erfolg: MOPO.DE zeigt Ihnen zehn lustige Party-Anwendungen für das Smartphone.

Buli-Cup
Auf Facebook empfohlen
  • 9.507,02 Punkte +27,99 (+0,30%)
  • 16.146,14 Punkte +45,35 (+0,28%)
  • 1.251,14 Punkte +2,91 (+0,23%)
  • 15.801,21 Punkte +132,61 (+0,85%)
  • 1,3125 EUR -0,0005 (-0,04%)
in Zusammenarbeit mit Finanzen100.de
Kinoprogramm
Alle Neustarts diese Woche: Alle Filme von heute: Alle Kinos:
Kino oder Film suchen
Suchen
Kinofilm, Schauspieler oder Regie
Kino, PLZ oder Ort