Der Streik am Frankfurter Flughafen hat auch Auswirkungen auf Hamburg: Es wurden mehrere Flüge zwischen Hamburg und Frankfurt gestrichen, sagte eine Lufthansa-Sprecherin am Donnerstagnachmittag. Je nachdem, wie sich die Lage entwickle, könnten noch weitere Flüge von Hamburg nach Frankfurt und Frankfurt nach Hamburg ausfallen.
Auf der Strecke waren nach Angaben des Hamburger Flughafens am Donnerstag ab 15.00 Uhr zehn Flüge geplant - drei davon waren bis zum Nachmittag gestrichen worden.
Auch am Freitag könnten Lufthansa zufolge noch Flüge gestrichen werden. Über den aktuellen Stand konnten sich Kunden auf der Website der Fluggesellschaft informieren. Das Unternehmen bietet Kunden, deren Flüge aufgrund des Streiks gestrichen werden, kostenlose Stornierungen sowie Umbuchungen auf andere Flüge oder die Deutsche Bahn an.
Am Donnerstag hatten rund 200 Beschäftigte, die in Frankfurt als Verkehrsdisponenten, Vorfeldlotsen oder Flugzeug-Einweiser arbeiten, ab 15.00 Uhr ihre Arbeit niedergelegt. Sie wollten so für ein deutlich höheres Einkommen und bessere Arbeitsbedingungen kämpfen. Der Streik sollte sieben Stunden dauern. Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) drohte zudem, den Arbeitskampf auf Freitag ausdehnen.
Vertreter der Luftfahrtbranche kritisierten den Streik massiv: Dass 200 von 20 000 Mitarbeitern versuchten, den Betrieb lahmzulegen, sei nicht akzeptabel und führe das Streikrecht ad absurdum, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, Klaus-Peter Siegloch, am Donnerstag in Berlin. „Diese Minigruppe nimmt Zehntausende Fluggäste für ihre Tarifforderungen in eine Art Geiselhaft.“
Barmbek oder Blankenese, Eimsbüttel oder Eppendorf: Machen Sie den Test, welcher Hamburger Stadtteil am besten zu Ihnen passt!
So wird der Kiez-Abend ein Erfolg: MOPO.DE zeigt Ihnen zehn lustige Party-Anwendungen für das Smartphone.