Politik
Alle News zur Hamburger Politik

MOPOHamburgPolitik
Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 

Interview: "Auf gutem Weg" - SPD-Politiker Andy Grote über den Fall Jeremie

Andy Grote ist seit sieben Jahren Bezirksamtsleiter in Mitte.
Andy Grote ist seit sieben Jahren Bezirksamtsleiter in Mitte.
Foto: HMP:Hamburger Morgenpost

Er ist seit sieben Monaten der Bezirksamtsleiter in Mitte. Und schon landet ein Fall aus der Jugendhilfe auf seinem Tisch: Andy Grote (SPD) ist verantwortlich für einen Bezirk, der nach Jessica, Lara Mia und Chantal erneut in die Schlagzeilen gerät.

Die MOPO sprach mit Grote über den Fall Jeremie.


MOPO: 7400 Euro monatlich für die Unterbringung von Jeremie. Ist das nicht ziemlich viel Geld?
Grote: Ja. Aber es ist eine mit hohem fachlichem Aufwand betriebene Jugendhilfeplanung. Jeremie ist sehr engmaschig betreut worden. Zudem wird Geld für die Lebensführung des Jungen benötigt, für die Beschulung, für die Betreuer vor Ort und beim Träger. Es ist unsere Pflicht, jedem Kind die bestmögliche Betreuung zu gewährleisten. Zudem sind die Sätze des Trägers mit dem örtlichen Landkreis ausgehandelt worden und für uns verbindlich.


Nun heißt es ja, Jeremie hatte kaum pädagogische Betreuung.
Die Betreuung erfolgte sehr intensiv. Die Pflegemutter macht ständig Fortbildungen und berichtet ausführlich über das Verhalten und die Fortschritte von Jeremie. Und er war offenbar auf einem guten Weg. Zudem handelt es sich beim Neukirchener Erziehungsverein um einen sehr renommierten Träger. Wir müssen bei allem, was kritisch hinterfragt gehört, aufpassen, nicht eine ganze pädagogische Betreuungsform zu diskreditieren. Eine solche Maßnahme ist für manche Kinder und Jugendliche die letzte Chance.


Warum war der Amtsvormund aus Mitte nur fünf Mal in zwei Jahren bei Jeremie?
Bei keinem der Kontakte gab es etwas zu beanstanden. Und die Personalstärke bei den Amtsvormündern musste erst aufgebaut werden. Im Übrigen müssen die Kontakte, die in der Regel monatlich stattfinden sollen, nicht persönlich sein, sondern können – und so war es auch bei Jeremie – teilweise auch telefonisch stattfinden.

comments powered by Disqus
Weitere Meldungen Politik
In keinem anderen Bundesland wird pro Person so viel Sozialhilfe geleistet, wie in Hamburg.

In keinem anderen Bundesland ist 2013 pro Einwohner so viel Geld für Sozialhilfe ausgegeben worden wie in Hamburg. Die Hansestadt zahlte pro Kopf im Schnitt 494 Euro netto.  mehr...

Holsten-Gelände: 86.000 Quadratmeter mitten in Altona.

Holsten wird in den kommenden drei Jahren umziehen – und mit dem historischen Standort der Brauerei plötzlich ein Sahnegrundstück mitten in Altona frei. Diesmal, fordern die Grünen, soll die Stadt ein großes Stück vom Immobilienkuchen abbekommen.  mehr...

Der Sprayer "OZ" hat sich in Hamburg an vielen Stellen verewigt.

Für die einen war er ein Held, für andere ein Feindbild - der verstorbene Sprayer „OZ“ (bürgerlich Walter Josef F.). Beim Sprühen kam der 64-Jährige Ende September ums Leben. Hamburgs Grüne wollen nun seine Graffiti retten.  mehr...

Spritpreismonitor
Aktuelle Verkehrslage in Hamburg






Aktuelle Videos
Holmes

Barmbek oder Blankenese, Eimsbüttel oder Eppendorf: Machen Sie den Test, welcher Hamburger Stadtteil am besten zu Ihnen passt!

Die besten Hamburg-Tipps

So wird der Kiez-Abend ein Erfolg: MOPO.DE zeigt Ihnen zehn lustige Party-Anwendungen für das Smartphone.

Buli-Cup
Auf Facebook empfohlen
  • 8.987,80 Punkte -59,51 (-0,66%)
  • 15.624,81 Punkte -68,98 (-0,44%)
  • 1.204,31 Punkte -5,35 (-0,44%)
  • 15.291,64 Punkte +152,68 (+1,01%)
  • 1,2675 EUR +0,0020 (+0,16%)
in Zusammenarbeit mit Finanzen100.de
Kinoprogramm
Alle Neustarts diese Woche: Alle Filme von heute: Alle Kinos:
Kino oder Film suchen
Suchen
Kinofilm, Schauspieler oder Regie
Kino, PLZ oder Ort
Aktuelle Verkehrslage in Hamburg