Die Hamburger Elbphilharmonie mit ihren immer höheren Kosten ist Bürgermeister Olaf Scholz „lieb und teuer“.
Beim traditionellen Blankeneser Neujahrsempfang des Klaus Schümann Verlages sagte der SPD-Politiker am Donnerstagabend: „Die Elbphilharmonie ist ein schönes Haus. Wir haben die Hoffnung, dass wir eines Tages darin sitzen und es dann nur einfach schön finden und vergessen, was es gekostet hat.“ Er hoffe in diesem Jahr auf Fortschritte, sodass „wir sagen können, wann sie fertig wird. Das würde ich mich jetzt nicht trauen.“
Der als künftiges Wahrzeichen der Hansestadt geplante Musikpalast am Hamburger Hafen sollte ursprünglich den Steuerzahler mal 77 Millionen Euro kosten und 2011 eröffnet werden.
Bislang wird jetzt von mindestens 323,5 Millionen ausgegangen, immer wieder machen aber Nachforderungen Schlagzeilen. Als möglicher Übergabetermin wurde von den Verantwortlichen zuletzt November 2014 genannt.
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