Fertigstellung offen?

Elbphilharmonie: Hochtief zieht Mitarbeiter ab

Die Baustelle des Konzerthauses Elbphilharmonie ruht seit Ende November 2011. Jetzt hat der Baukonzern Hochtief Mitarbeiter von dem Projekt abgezogen.
Die Baustelle des Konzerthauses Elbphilharmonie ruht seit Ende November 2011. Jetzt hat der Baukonzern Hochtief Mitarbeiter von dem Projekt abgezogen.
Foto: dapd

Seit Ende November 2011 ruht die Mega-Baustelle Elbphilharmonie. Jetzt soll der Baukonzern Hochtief rund ein Drittel seiner Mitarbeiter von dem Projekt abgezogen haben, berichtet NDR Info. Den Recherchen zufolge handelt es sich um 40 bis 50 Mitarbeiter, viele davon offenbar Ingenieure.

Ein Hochtief-Sprecher schrieb dazu auf Anfrage: „Weil der Bauablauf der Elbphilharmonie wegen zahlreicher Änderungen, ungelöster Fragen und fehlender Entscheidungen an einigen Stellen gestört ist, haben wir zahlreiche Projektmitarbeiter mit anderen Aufgaben betraut.“ Allerdings werde das Unternehmen dafür sorgen, dass qualifizierter Ersatz zur Verfügung stehe, sobald die Arbeiten wieder aufgenommen werden.

Von den Problemen seien auch Partnerunternehmen von Hochtief betroffen, so der Sprecher weiter. Der Konzern versuche jedoch, den Schaden so gering wie möglich zu halten. Ob der Abzug von Mitarbeitern darauf hindeutet, dass Hochtief mit einem längeren Baustopp rechnet, wollte das Unternehmen nicht kommentieren.

Die Bauarbeiten am Dach der Elbphilharmonie ruhen bereits seit November 2011, weil die Stadt Hamburg als Bauherrin und der Hochtief-Konzern über die Sicherheit des Daches sowie Verzögerungen und Mehrkosten streiten.

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Datum:  22.2.2012
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